Aktuelle Hintergrundberichte, Pressemitteilungen und Geschichten, die bewegen: Unsere News und Artikel halten Sie über die wichtigsten Themen rund um Menschenrechte und Minderheiten auf dem Laufenden. Wir machen auf aktuelle Menschenrechtsverletzungen aufmerksam, ordnen politische Entwicklungen ein und zeigen auf, welche Wirkung unsere Arbeit erzielt.
Ältere Beiträge können Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Sie wurden im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Appell an Außenminister Wadephul
Mehrere Menschenrechtsorganisationen fordern Bundesaußenminister Johann Wadephul in einem gemeinsamen Appell dazu auf, sich verstärkt für einen gerechten Friedensprozess zwischen Armenien und Aserbaidschan einzusetzen. Das unter US-Vermittlung verhandelte Abkommen zwischen den beiden Staaten weise erhebliche Lücken auf.
Spirale religiös motivierter Gewalt in Syrien: Angriffe auf Drusen und Alawiten halten an
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) macht zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung“ am 22. August auf das Schicksal der alawitischen und drusischen Religionsgemeinschaften in Syrien aufmerksam. „Seit dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 vergeht kein Tag, an dem Angehörige der alawitischen und der drusischen Minderheit nicht Opfer blinder, religiös motivierter Gewalt werden“, berichtete der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Ankündigung der Bundesregierung, keine Reparationen an Namibia für den Völkermord an den Ovaherero und Nama zahlen zu wollen, scharf. Dies hatte die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen bekräftigt. „Diese Haltung der Bundesregierung ist nichts anderes als ein Schlag ins Gesicht der Nachkommen der Opfer“, erklärt Laura Mahler, GfbV-Referentin für Subsahara-Afrika.
Dokumentarfilm über krimtatarische Spuren in Deutschland veröffentlicht
„In unserem Dokumentarfilm ‚Spuren der Zeit‘ nehmen wir die Zuschauer mit an die Orte, wo krimtatarisches Kulturgut wie Bücher, Urkunden, Denkmäler, Musik und viele weitere Artefakte zu finden sind“, kündigt Dr. Mieste Hotopp-Riecke, Leiter des Instituts für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT), den Launch des dritten Teils der Dokumentarfilm-Serie an. Der Film ist ab Montag, 18. August 2025, auf YouTube verfügbar.
Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Bolivien warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass indigene Lebensweisen in dem plurinationalen Staat nach der Wahl noch stärker unter Druck geraten könnten. Etwa die Hälfte der bolivianischen Bevölkerung gehört einem der 36 anerkannten Indigenen Völker an. „Diese Wahl ist eine Richtungsentscheidung: Entweder Bolivien bekennt sich glaubwürdig zu Verfassung, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – oder das Projekt der Plurinationalität wird scheitern“, sagt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.
„Bei allen Gesprächen über die von Russland besetzten Gebiete der Ukraine muss der Schutz der Bevölkerung im Mittelpunkt stehen“, fordert Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor dem geplanten Treffen von US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin. Gegen das Treffen demonstriert die Menschenrechtsorganisation unter dem Motto „Keine schmutzigen Deals auf Kosten der Ukraine!“ am heutigen Donnerstag ab 12 Uhr vor der US-Botschaft auf dem Pariser Platz in Berlin.
Einladung zur Menschenrechtsaktion gegen Trump-Putin-Treffen (14.8.)
Gegen das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Freitag (15.8.) in Alaska protestiert die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Aktion auf dem Pariser Platz in Berlin.
21 Jahre nach Massaker in UN-Geflüchtetenlager Gatumba (13.8.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert am Jahrestag des Gatumba-Massakers am 13. August an die Opfer der ethnisch motivierten Gewalt und fordert eine Aufarbeitung der Verbrechen. „Die internationale Staatengemeinschaft darf nicht wegsehen, wenn systematische Gewalt und ethnisch motivierte Verbrechen ungesühnt bleiben. Es muss eine unabhängige juristische Aufarbeitung des Gatumba-Massakers durch internationale und regionale Gerichte geben“, fordert Laura Mahler, GfbV-Referentin für Subsahara-Afrika.
Zum Tag der Indigenen Völker am 9. August macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Bedrohung indigener Rechte in Südamerika aufmerksam. „Indigene Völker sehen sich Angriffen auf ihre Rechte, Kulturen, Gemeinschaften und Territorien ausgesetzt. Diese sind häufig durch Interessen an Ressourcen, die auf ihren Gebieten vorhanden sind, motiviert“, sagt Eliane Fernandes, Referentin für Indigene Völker bei der GfbV.