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Atombomben-Simulation erfolgreich verhindert!

Atombomben-Simulation erfolgreich verhindert!

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Schneller als erwartet führte die Kampagne gegen den zynisch „Divine Strake“ („Göttlicher Schlag“) genannten Test einer Bombe mit 700-Tonnen Sprengstoff, mit dem eine nukleare Explosion simuliert werden sollte, zum Erfolg. Der Test, der über dem traditionellen Land der Western Shoshone im US-Bundesstaat Nevada schon im Sommer 2006 stattfinden sollte, dann aber aufgrund internationaler Proteste verschoben wurde, ist nun definitiv abgesagt worden. Diese gab Dr. James Tegnelia, von der „Defense Threat Reduction Agency“ (DTRA), einer der drei Adressaten unseres entsprechenden Email-Appells, am 22. Februar in einer Presseerklärung der DTRA bekannt. „Ich bin zu der Überzeugung gelangt“, sagte er darin, „dass wir uns nach anderen Methoden umschauen müssen, mit denen wir diese groß angelegten Tests vermeiden können.“ Die DTRA sieht sich weiter dem Ziel verpflichtet, Wege zu suchen, um mit nicht-nuklearen Mitteln unterirdische Ziele zu vernichten, die der Lagerung und Herstellung von Massenvernichtungswaffen dienen, will seine Forschungsdaten aber jetzt auf andere Weise ermitteln.

Zu diesem Erfolg haben auch die Teilnehmer unserer Kampagne „Drohende Atombomben-Simulation muss verhindert werden!“ beigetragen, bei denen wir uns an dieser Stelle herzlich für ihre Unterstützung und ihr Engagement bedanken möchten.

Der Versuch hätte in krassem Widersprich zu einer Entscheidung des United Nations Committee on the Elimination of Racial Discrimination (CERD) vom 10. März 2006 gestanden. In dieser wurden die USA ermahnt, jegliche Aktionen, die die Landrechte der Western Shoshone verletzen, wie z.B. auch Militärtests, „einzufrieren, zu unterlassen oder zu stoppen“. Außerdem hatte die US-Regierung 1863 mit der Unterzeichnung des Treaty of Ruby Valley den Indigenen versprochen, ihr Land zu schützen. Leider halten sich die USA schon seit langem nicht mehr an diese Vereinbarung. Sie deklarierten das Western Shoshone Gebiet als „öffentliches Land“. Dies stellt laut Einschätzung der UN und anderer Internationaler Foren wie der Menschenrechtskommission der OAS (Organisation of American States) eine klare Verletzung der Rechte der Westen Shoshone dar.

wer unseren Online-Appell nochmal nachlesen möchte: hier gehts zu unserem Kampagnenarchiv |>

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