Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Für ihren Mut, sich in ihrem Land für die Rechte ihrer Gemeinschaften einzusetzen, zahlen Angehörige unterdrückter und verfolgter Minderheiten oft einen hohen Preis. Denn meist ist die Antwort auf ihre Zivilcourage Willkür und Gewalt: Verhöre, Folter und Misshandlungen, Schauprozesse mit fingierten Beweisen und gekauften Zeugen oder Verurteilung hinter geschlossenen Türen zu drakonischen Haftstrafen. Immer wieder erreichen die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Berichte über erschütternde Schicksale beherzter Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler. Manche haben das Risiko harter Strafen für ihr Menschenrechtsengagement ganz bewusst auf sich genommen. Andere traf es aus heiterem Himmel. Diktatoren oder autoritäre Militärregierungen quälen Einzelpersonen, um gemeinschaftlichen Widerstand gegen ihr Unrechtsregime im Keim zu ersticken.
Wir werden uns in den kommenden Monaten an Parlamente, Politiker, Menschenrechtsinstitutionen und Religionsgemeinschaften demokratischer Staaten weltweit wenden und sie bitten, ein Zeichen zu setzen gegen die Verfolgung und Unterdrückung der Tibeter, Kurden, Bahá’i und Tschetschenen, für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Afghanistan und die Rehabilitierung indianischer Bürgerrechtler in den USA: Wir werden sie alle auffordern, sich für die Freilassung der politischen Gefangenen einzusetzen.
Das tut die Gesellschaft für bedrohte Völker
Mehr zu den geplanten Initiativen der GfbV zur Befreiung der politischen Gefangenen finden Sie unter diesem Artikel:

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