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Aktuelles News & Artikel Coca – die Taube aus Tschetschenien

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Coca – die Taube aus Tschetschenien

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Hauptpersonen:

Die Menschenrechtlerinnen Zainap Gaschajewa und Lipkan Basajewa Seit dem Jahr 2000 begleitet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)die Arbeit der bei-den bedeutendsten tschetschenischen Menschenrechtlerinnen Zainap Gaschajewa und Lipkan Basajewa.Während Frau Gaschajewa ein umfangreiches Archiv über Menschenrechtsverletzungen n ihrem Land zusammengestellt hat und in etlichen humanitären Projekten Kriegswaisen,Invaliden,Wtwen und Verletzen hilft, hat Frau Basajewa das einzie Frauenzentrum in der vollkommen zerstörten tschetschenischen Hauptstadt Grosny aufgebaut.Sie ist Mitarbeiterin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, die Menschenrechtsverletzungen dokumentiert und veröffentlicht. Beiden gemeinsam wurde 2001 der Victor Gollancz Menschenrechtspreis der GfbV verliehen. Die GfbV lud sie immer wieder zu Gesprächen mit Journalisten, Bundestagsabgeordneten, Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes,zu Auftritten vor der UN-Menschenrechtskommission in Genf und zu Veranstaltungen nach Deutschland und in die Schweiz ein. Die humanitären Projekte der beiden Frauen werden von der GfbV mitgetragen. Die GfbV wird Frau Gaschajewa, Frau Basajewa und andere tschetschenische Menschenrechtlerinnen weiter unterstützen.

Verfolgung von Menschenrechtsverteidigern in Tschetschenien

Der Kreml führt in Tschetschenien Krieg unter Ausschluss der Öffentlichkeit .Journalisten und unabhängigen Menschenrechtlern ist der Zugang zu der Republik verboten. Die einzigen, die dort Informationen sammeln und veröffentlichen, sind tschetschenische Menschenrechtsverteidiger. Diese mutigen Menschen sind auch erste Ansprechpartner für Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien. .Sie mundtot zu machen ist Ziel des Kreml.Seit 1999 sind schon mindestens 13 Menschenrechtler ermordet worden, sechs weitere sind verschwunden.19 wurden gefoltert oder misshandelt, mindestens 23 weitere willkürlich verhaftet. Es existieren über 70 Berichte über Verfolgung, Bedrohung und sonst ge Repressionen. Ganz aktuell wird der bekannte tschetschenische Menschenrechtsanwalt Makhmut Magomadov vermisst.Er war am 20.1.2005 von russischen Sicherheitsbeamten verschleppt worden.

1999 bis heute:Krieg in Tschetschenien

Seit 1999 s nd in Tschetschenien über 80.000 Frauen,Kinder und Männer ums Leben gekommen.In den ersten Kriegsmonaten starben Tausende während der entsetzlichen Flächenbombardements.Die einst blühende Hauptstadt Grosny gleicht noch heute Dresden oder Coventry nach dem Zweiten Weltkrieg.Bei so genannten Säuberungsaktionen haben russ sche Soldaten und Geheimdienstmitarbeiter Tausende Zivilisten gefoltert,vergewaltigt,verschleppt,Häuser geplündert und Menschen zu Hunderttausenden in die Flucht getrieben.Der Krieg in Tschetschenien dauert an. Allein m Januar 2005 wurden in fünf der 17 tschetschenischen Distrikte 13 Menschen getötet und 18 Personen verschleppt, an einem Tag,dem 9.Februar verschwanden wieder sechs Menschen. Entweder gelingt es ihren Verwandten, sie gehen Lösegeld freizukaufen oder ihre Leichen werden, gezeichnet von Folter und Gewalt,irgendwann auf Straßen,in Kanälen oder Massengräbern gefunden.

Was tut die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)?

-Die GfbV dokumentiert Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien, informiert kontinuierlich Presse-und Öffentlichkeit, -bewegt Politiker in Deutschland und Europa zum Handeln, -unterstützt Flüchtlinge aus Tschetschenien, -nitiiert und fördert humanitäre Projekte, -stärkt tschetschenische Menschenrechtsaktivisten im Land und im Exil. Bitte unterstützen Sie unsere Menschenrechtsarbeit für Frieden in Tschetschenien mit einer   Online-Spende|>

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