Achtung: Der Versammlungsort der Kundgebung am 19. Januar um 16 Uhr hat sich geändert.
Um gegen den Besuch des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa in Berlin zu protestieren, wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit der Kurdischen Gemeinde Deutschland am Montag, 19. Januar 2026, eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt in Berlin veranstalten. Diese findet von 12.30 Uhr bis 15 Uhr statt. Die GfbV hatte Bundeskanzler Friedrich Merz im Vorfeld in einem Brief aufgefordert, die Einladung an den syrischen Machthaber zurückzunehmen und diesen auszuladen. Mit der Mahnwache unter dem Motto „Keine Deals mit dem Islamisten al-Scharaa, Herr Merz!“ will die GfbV auch auf die aktuellen Verbrechen des Regimes in Syrien aufmerksam machen.
Um 16 Uhr findet am Montag eine gemeinsame Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin (nicht wie ursprünglich vor dem Bundeskanzleramt) statt, die von der Alevitischen Gemeinde Deutschland, der Gesellschaft für bedrohte Völker, Hawar Help e.V., der Kurdischen Gemeinde Deutschland und der Union der syrischen Alawiten in Europa e.V. veranstaltet wird. In einem gemeinsamen Appell kritisieren die Organisationen die Entscheidung der Bundesregierung, al-Scharaa in Berlin zu empfangen, scharf: „Der Besuch von Ahmed al-Scharaa in Deutschland ist politisch beschlossen – und genau deshalb in höchstem Maße inakzeptabel. Er muss umgehend abgesagt werden. Die Lage in Syrien ist dramatisch. Zivilistinnen und Zivilisten werden allein aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit verfolgt. Häuser werden zerstört, Menschen aus ihren Wohnungen gezerrt, Krankenhäuser angegriffen.“
Am Dienstag, 20. Januar 2026, wird die GfbV ab 10 Uhr eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt unterstützen, die von Hawar Help e.V., dem Flüchtlingsrat Berlin, Cênî, Pena.ger e.V., Tareq Alaows und Omar Alkadamani organisiert wird.
Wichtiger Hinweis: Die ursprünglich von der GfbV für Dienstag, 20. Januar, angekündigte Mahnwache am Brandenburger Tor wird aufgrund der Demonstrationen gegen den Besuch von al-Scharaa auf den oben genannten Termin und Ort verschoben. Es wird keine Aktion am Brandenburger Tor stattfinden.
Sie erreichen Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV, unter 65]G378o@5:D]< oder 0173/6733980.
Für Rückfragen zur Veranstaltungsplanung erreichen Sie Gerrit Hofert, Aktionsreferent der GfbV, am Montag, 19. Januar, unter der Telefonnummer 0176/10015520.

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