Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
„Europa darf seine Untätigkeit nicht länger verschleiern, sondern muss jetzt endlich ernsthaft ein Zeichen setzen. Denn der Völkermord in Darfur geht weiter, dort werden Woche für Woche Menschen entwurzelt und immer weniger Notleidende können mit Hilfsgütern versorgt werden. Das darf uns nicht gleichgültig sein“, begründet die GfbV ihre Menschenrechtsaktion.. Vier Jahre lang habe die sudanesische Staatsführung ungehindert systematisch humanitäres Völkerrecht und grundlegende internationale Menschenrechtskonventionen verletzt. Es gäbe zwar konkrete Vorschläge für Sanktionen gegen die sudanesische Regierung, doch gehandelt habe die internationale Staatengemeinschaft nicht. Nur gegen vier Personen, unter ihnen zwei Rebellenführer, seien von der UN Sanktionen verhängt worden.
Die Lage der Zivilbevölkerung in Darfur ist heute schlimmer als je zuvor. Die humanitäre Hilfe für drei Millionen Menschen droht eingestellt zu werden, da immer häufiger Helfer angegriffen und in ihrer Arbeit behindert werden. Bis zu 400.000 Menschen sind dem Völkermord seit 2003 zum Opfer gefallen. Mehr als 2,5 Millionen Menschen wurden vertrieben.
Wir laden Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen von den Bildredaktionen
herzlich ein zu unserer Menschenrechtsaktion
RETTET DARFUR!
mit einer überdimensional großen Sanduhr
am Brandenburger Tor (Pariser Platz) in Berlin
Montag, 26. Februar 2007, 10.30 Uhr

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