Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich schreibe Ihnen diese Zeilen in der Adventszeit. Die zweite Kerze auf dem Adventskranz leuchtet bereits. Auf den Weihnachtsmärkten tummeln sich viele Menschen und der Duft von frischgebackenen Keksen hängt vielerorts in der Luft. Weihnachten steht vor der Tür.
Schon bald beginnt das neue Jahr. In der Silvesternacht werden bunte Raketen die Nacht erhellen. Bis dahin sind Bräuche, Sagen und Mythen im Dezember allgegenwärtig im Alltag. Deshalb haben wir eben diesem Thema die aktuelle Ausgabe gewidmet.
Bei den verschiedenen Minderheiten und indigenen Völkern unserer Erde findet sich ein Reichtum an Bräuchen, Mythen und Geschichten. Die Itelmenen von der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands teilen in dieser Ausgabe beispielsweise ihren Entstehungsmythos mit uns. In Papua-Neuguinea tauchen wir ein in eine Welt der Feuertänze und Mumien. Die Oromoo in Äthiopien feiern Feste für Frauen. Und in Mauretanien trotzt die Kultur der Haratin seit Jahrzehnten den Ketten der Sklaverei.
Außerdem begeben wir uns in dieser Ausgabe auf Spurensuche. Kann es sein, dass einige Märchen aus kleinen, kurdischen Dörfern ihren Weg über den Kaukasus hinweg nach Europa und dort dank der Hugenotten bis in die Märchensammlung der Gebrüder Grimm fanden?
Die Welt ist reich an Vielfalt. Lassen Sie uns einen Teil davon mit dieser Ausgabe gemeinsam entdecken.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!
Herzliche Grüße
Johanna Fischotter
Redakteurin
Namensumfrage
Liebe Leserin, lieber Leser, noch einmal herzlichen Dank für die rege Teilnahme an unserer Umfrage. In Ausgabe 313 hatte ich Sie als Leserinnen und Leser gefragt, was Sie von dem Namen unserer Zeitschrift halten; ob er geändert werden sollte oder nicht; und warum. Ich habe mich sehr über den großen Rücklauf gefreut, habe viele Pro- und Kontraargumente gelesen und Anregungen erhalten. Wie es mit dem Namen unserer Zeitschrift in Zukunft weitergehen soll, wird sich demnächst entscheiden.
Herzlichen Glückwunsch an die zwei Gewinnerinnen und den einen Gewinner unseres Bildkalenders! Die Kalender sind bereits auf dem Weg zu Ihnen!
aus „bedrohte Völker – pogrom“ Nr. 315, 06/2019
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Willkommen: Essensübergabe in Papua-Neuguinea

Gesang und Tanz der Haratin in Mauretanien

Mythen aus Nordamerika

Von Grenzen, Zäunen und Schweinen

Die Mauer, die fast niemand kennt

Koloniale Grenzen im plurinationalen Staat Ecuador

Chinas Neue Seidenstraße: Machtspiele in Zentralasien

Ein Sieg für Gennadij Schtschukin – ein Sieg für die Tundra

Oft Beihilfe zum Mord: Deutsche Waffen töten weltweit


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