Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Überraschend hat das Organisationskomitee der Olympiade in Peking am letzten Samstag eine Verlegung des olympischen Fackellaufes durch China angekündigt. Um öffentliche Proteste in Tibet und Ostturkestan zu verhindern, wird der von Volkswagen gesponserte „Fackellauf der Harmonie“ nun schon morgen und nicht erst am Ende des Monats Juni die Heimat der Uiguren erreichen. Der Lauf wird am morgigen Dienstag durch Xinjiangs Hauptstadt Urumtschi führen.
An der Wegstrecke dürfen nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nur ausgesuchte „linientreue“ Uiguren jubeln, die breite Bevölkerung wurde aufgefordert, ihr Haus nicht zu verlassen. Gemeinsam mit Uiguren wird die GfbV am Dienstag in München gegen den olympischen Fackellauf und die Missachtung der Menschenrechte der Uiguren demonstrieren.
Wir laden Sie herzlich ein zur
Mahnwache „Pekings Olympia-Macher treten Menschenrechte von Uiguren mit Füßen“
am Dienstag, den 17. Juni 2008,
von 11 Uhr bis 13 Uhr
am Stachus (vor dem Hotel Königshof) in München.

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