Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Am 2. Februar 07 stellten sich Theng Lo und seine Frau Yer Lee, beide Hmong aus Laos, dem thailändischen Militär im Flüchtlingslager Petchabun. Zuvor lebten die beiden im Gebiet um Bangkok. Beide sind vom UNHCR als Schutzbedürftige anerkannt, die UN Identifikationsnummer der beiden liegt der GfbV vor.
Die beiden ergaben sich, nachdem am 30. Januar 2007 die Gruppe der 153 Hmong-Flüchtlinge beinahe nach Laos abgeschoben worden wäre. Die drei Kinder und der Bruder von Theng Lo gehören zu der Gruppe der 153 Hmong. Nachdem Theng Lo und seine Frau sich dem Militär gestellt hatten, wurden sie festgenommen. Am Tag darauf sollten sie sofort nach Laos deportiert werden. Aus Todesangst und Verzweiflung beging Theng Lo einen Selbstmordversuch und rammte sich mehrfach ein Messer in die Brust. Seitdem liegt er auf Grund der Schwere seiner Verletzungen im Koma und wird derzeit im Khao Kho Krankenhaus behandelt.
Es ist nach wie vor möglich, dass Thailand Theng Lo und seine Frau trotzdem demnächst deportieren lässt, obwohl Theng Los Kinder und sein Bruder als Mitglieder der Gruppe der 153 Hmong inzwischen nicht nur unter dem Schutz der UN, sondern auch internationaler Regierungen stehen.

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