Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Im Januar 2005 erhielt die GfbV-International mitwirkenden Status beim Europarat. Nichtregierungsorganisationen (NGO) mit beratendem Status halten ihre Konferenzen jeweils parallel zu den Sitzungen der Parlamentarischen Versammlung ab. Die GfbV wirkt in Arbeitsgruppen dieser NGO-Konferenz mit und betreibt in der Parlamentarischen Versammlung, zu der Parlamentarier aller 46 Mitgliedsländer des Europarates anreisen und sich mit Aspekten der Menschenrechtspolitik beschäftigen, Lobbyarbeit. Als besonders sinnvoll erwiesen sich dabei direkte Kontakte und persönliche Gespräche mit den Abgeordneten der Parlamentarischen Versammlung bzw. die Vermittlung von Gesprächen zwischen ihnen und Repräsentanten beispielsweise tschetschenischer Menschenrechtsgruppen oder indigener Gemeinschaften.
Bei aktuellen Debatten kooperiert die GfbV regelmäßig mit anderen NGOs – wie zum Beispiel mit der International Helsinki Federation – mit dem Ziel, anstehende Abstimmungen und Entscheidungen durch gemeinsame Appelle zu beeinflussen.
Die GfbV hält guten Kontakt zum Sekretariat der Minderheitenkonvention sowie zum CPT (Convention on the Prevention of Torture), an die sie regelmäßig Material und Forderungen weiterleitet. Unsere Delegierten nutzen ihre Besuche beim Europarat in Straßburg auch, um Menschenrechtsaktivisten und –Vertreter aus aller Welt zu unterstützen.

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