Am Montag, den 27. Oktober 2025, um 18 Uhr lädt das Romanische Seminar der Leibniz Universität Hannover gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. zur Vorführung des preisgekrönten Films „Utama“ von Regisseur Alejandro Loyoza Grisi ein.
Der Film läuft im Original (Quechua und Spanisch) mit deutschen Untertiteln. Der Eintritt ist frei.
Ort: Leibniz Universität Hannover, Im Moore 11, Hörsaal 030
Vor der eindrucksvollen Kulisse des bolivianischen Altiplano erzählt Utama die Geschichte von Virginio und Sisa, einem älteren Ehepaar, das mit Dürre, Krankheit und Wasserknappheit ringt. Während ihr Enkel sie zu sich in die Stadt holen möchte, kämpfen die beiden mit der Frage, ob sie ihr vertrautes Leben und ihre Traditionen aufgeben müssen.
Der Film eröffnet einen seltenen Blick auf indigenes Leben in Bolivien – und macht zugleich deutlich, wie eng lokale Schicksale mit den globalen Folgen des Klimawandels verflochten sind.
Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch mit Publikumsdiskussion statt. Es sprechen:
- Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker, Gesellschaft für bedrohte Völker e.V., Göttingen
- Rosalío Ochoa Saavedra, Pädagoge und Quechua-Sprecher aus Bolivien
Zum Ausklang lädt das peruanische Restaurant Eva’s Kitchen mit köstlichen Speisen zum Verweilen ein.

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