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Aktuelles News & Artikel Hindu-Nationalisten bedrohen Religionsfreiheit in Indien

GfbV-Asienreferent Ulrich Delius spricht über Situation der religiösen Minderheiten

Hindu-Nationalisten bedrohen Religionsfreiheit in Indien

Hindu-Nationalisten bedrohen Religionsfreiheit in Indien
© Nell Falzon via Flickr

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

In einem am 30.09.2015 veröffentlichten 45-seitigen neuen Menschenrechtsreport dokumentiert die GfbV 163 Übergriffe auf Christen und Muslime, die zwischen März und September 2015 verübt wurden. Seit Premierminister Narendra Modi im Mai 2014 die Macht übernommen hat, wurden mehr als 760 Gewalttaten gegen religiöse Minderheiten begangen. „Die Religionsfreiheit in Indien ist in akuter Gefahr. Premierminister Modi muss seinen dürftigen Lippenbekenntnissen zur Glaubensfreiheit endlich Taten folgen lassen, um den Frieden zwischen den Religionsgemeinschaften in Indien zu sichern und menschenrechtliche Grundstandards in Asiens größter Demokratie zu gewährleisten“, erklärte Delius.

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