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Juli 2007

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Hier finden Sie Auszüge aus einer Auswahl von Presseberichten über die Aktivitäten und Stellungnahmen der Gesellschaft für bedrohte Völker.

31.07.2007

„Dein Freund und Russe“ betitelt die Frankfurter Rundschau polemisch den auf ihrer Internet-Ausgabe wiedergegebenen Beitrag der Deutschen Presse-Agentur dpa über die Auseinandersetzungen mit dem Polizeipräsidenten von Hannover, Hans-Dieter Klosa. Dieser plant, russische Polizisten gegen russlanddeutsche Aussiedler einzusetzen. Die GfbV hatte dieses Vorhaben scharf kritisiert. Der dpa-Bericht erscheint auch in Der Neue Tag, Amberger Zeitung und in der Sulzbach-Rosenberger Zeitung.

30.07.2007

Die neue Redaktion der Kindernachrichten der Deutschen Presse-Agentur dpa führt im Vorfeld des Internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) ein langes Interview mit Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker.

27.07.2007

Auf www.ad-hoc-news.de wird der Text der „Klima-Allianz“ über ihre Erwartungen an die klimapolitischen Maßnahmen der Bundesregierung eingestellt. Zu dem rasch wachsenden Bündnis mit fast 70 Organisationen aus dem Umwelt-, Entwicklungs-, Menschenrechts- und kirchlichen Bereich gehört auch die GfbV. Die Allianz kämpft für einen wirksamen Klimaschutz und die Reduzierung der Treihausgasemissionen. Die Ureinwohner in der Arktis leiden bereits heute unter den Folgen des Klimawandels.

25.07.2007

„Nach völkerrechtswidriger Besetzung und Genozid an einer Million Tibetern werden ihre Religion, Sprache und Kultur weiterhin von China unterdrückt, ihre Bürgerrechtler verfolgt und ihre Bodenschätze geplündert“, fasst der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch die Situation in Tibet in der taz – die tageszeitung zusammen. Diese gibt einem Interview mit dem Dalai Lama und einem Hintergrundbericht anlässlich des Besuchs des geistlichen und weltlichen Oberhauptes der Tibeter in Deutschland eine ganze Seite Raum.

21.07.2007

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erscheint im Rahmen der Diskussion um den vom Polizeipräsidenten der niedersächsischen Landeshauptstadt, Hans-Dieter Klosa, geplanten Einsatz russischer Polizisten gegen russlanddeutsche Aussiedler ein Kommentar, in dem für bessere Maßnahmen zur Integration von Neuankömmlingen aus den GUS-Staaten geworben wird. Dabei wird noch einmal auf die Kritik der GfbV am Vorschlag Klosas eingegangen. Auch in den Westfälischen Nachrichten erscheint ein Beitrag über die Pläne aus Hannover, in dem die GfbV und der Aussiedlerbeauftragte des Bundesinnenministeriums als Kritiker ausführlich zu Wort kommen. Die taz- die tageszeitung erwähnt die Strafanzeige der GfbV gegen Klosa wegen möglicher Volksverhetzung in ihrem kritischen Artikel über die Auseinandersetzungen.

21.07.2007

Der GfbV-Nahostreferent Kamal Sido erläutert in einem langen Interview auf der Homepage www.huyodo.com unsere Menschenrechtsarbeit für die verfolgten und bedrängten Christen im Nahen und Mittleren Osten. Dabei ruft er dazu auf, alle Kräfte für die unter systematischem Terror leidenden Assyro-Chaldäer des Irak zu bündeln und bekräftigt die GfbV-Argumente gegen einen übereilten EU-Beitritt der Türkei.

18.07.2007

Die evangelische Nachrichtenagentur idea nimmt die Expertentagung der Hanns-Seidel-Stiftung in München zum Anlass, über die Christenverfolgung im Irak zu berichten. Der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch hatte an der Tagung teilgenommen. Sein Bericht über die dramatische Situation der Assyro-Chaldäer sowie der GfbV-Menschenrechtsreport mit einer Chronik der Gewalt sind Grundlage für den Beitrag. Auch das evangelische Wochenmagazin Spektrum informiert seine Leser auf einer ganzen Seite über den Tagungsverlauf.

17.07.2007

Die Neue Presse geht noch einmal auf den Streit mit dem Polizeipräsidenten von Hannover ein, der russische Polizisten gegen russlanddeutsche Aussiedler einsetzen wollte, und gibt dessen Rechtfertigung für seine Pläne wider. Demnach sollen die Beamten hospitieren, zwar ihre Uniform, jedoch keine Waffen tragen. In dem Zusammenhang informiert die Tageszeitung auch darüber das die Strafanzeige der GfbV wegen möglicher Volksverhetzung zurückgewiesen wurde.

16.07.2007

„In Gedenkstätten offensiv mit Gegenwarts-Fragen umgehen“ titelt die Thüringische Landeszeitung in einem mahnenden Beitrag über die Gedenkstätte Buchenwald und erinnert an die dortigen Menschenrechtsaktionen der GfbV für die Opfer von Vertreibung und Genozid in Bosnien in den 90er Jahren. Die Stadt Weimar hat sich jetzt feierlich gegenüber den ehemaligen Häftlingen verpflichtet, die Erinnerung an die NS-Verbrechen aufrecht zu erhalten.

16.07.2007

Die Deutsche Welle bittet den GfbV-Referenten Ulrich Delius um seine Einschätzung zur Lage in Darfur. Das Interview findet anlässlisch der Darfur-Konferenz der Vereinten Nationen in Libyen statt, bei der UN-Repräsentanten, Vertreter der AU-Staaten und 18 weiterer Länder über eine politische Lösung des blutigen Konfliktes im Westsudan berieten.

15.07.2007

Gala und die Frankfurter Allgemeine Zeitung beginnen ihre Berichterstattung über die Fashion Week in Berlin mit dem „Gesicht“ dieses Events: Eva Padberg. Das deutsche Top-Model warb dabei für rettetDarfur.de, eine gemeinsam von Fairplanet und der Gesellschaft für bedrohte Völker initiierte Kampagne zur Beendigung des Völkermordes an der schwarzafrikanischen Zivilbevölkerung im Westsudan, denn sie trug das T-Shirt von Michael Michalsky, das er für unsere Kampagne entworfen hatte. Die Deutsche Presse-Agentur berichtete über den Auftritt von Eva Padberg bekleidet mit dem T-Shirt bei der Veranstaltung der Modezeitschrift „Elle“. Bundesweit übernahmen viele online-Zeitungsausgaben diesen Bericht und informierten so über unsere Menschenrechtsinitiative.

14.07.2007

Nach der Aussendung unseres Menschenrechtsreports über die dramatische Situation der assyro-chaldäischen Christen im Irak und unserer Menschenrechtsaktion auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag im Juni greifen Medien jetzt verstärkt das Thema auf. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung und das Göttinger Tageblatt veröffentlichen einen langen Beitrag über die Vertreibung der Christen aus dem Irak, nicht ohne dabei den GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch zu Wort kommen zu lassen. Dieser vermittelt in einem in der HAZ zusätzlich abgedruckten Interview nicht nur erschütternde Fakten, sondern fordert dort auch Aufnahme der Vertriebenen in westlichen Ländern sowie Unterstützung für die Hauptaufnahmeländer Jordanien und Syrien.

14.07.2007

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung und auch das Göttinger Tageblatt informieren auf ihrer Titelseite unter der Überschrift „Bundesregierung rüffelt Hannovers Polizeipräsidenten“ über die scharfe Kritik, die Pläne hervorgerufen haben, russische Polizisten in Hannover gegen russlanddeutsche Aussiedler einzusetzen. Diese stießen im Bundesinnenministerium auf Unmut, weil Polizeipräsident Klosa die Gruppe der Aussiedler „pauschal verunglimpft“ habe. Dadurch wird die Kritik des GfbV-Generalsekretärs Tilman Zülch, der gegen den Polizeipräsidenten bereits Strafanzeige wegen möglicher Volksverhetzung gestellt hatte, unterstrichen.

10.07.2007

„Der Aufstand der Ärmsten“ lautet die Überschrift des längeren Beitrages in der Süddeutschen Zeitung über die drohende Revolte der Tuareg in Niger. Dort fordern die Tuareg von der Regierung, an den Einnahmen aus den Rohstoffverkäufen beteiligt zu werden. Außerdem müsse beim Uranabbau besser auf die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung geachtet werden. Die GfbV wird mit der Warnung vor einer Eskalation der Gewalt zitiert: „Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der Armee und den Tuareg nehmen stetig zu.“

08.07.2007

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung veröffentlicht einen Leserbrief des GfbV-Generalsekretärs Tilman Zülch. Darin fordert dieser den Vorsitzenden der Heinrich-Böll-Stiftung Ralf Fücks dazu auf, Vergangenheitsbewältigung zu betreiben und keine kollektive Schuldzuweisung gegen „die Deutschen“ unter dem Nationalsozialismus mehr vorzunehmen.

07.07.2007

Das online-Magazin Telepolis lässt die Arbeit des vor einem Jahr gegründeten UN-Menschenrechtsrates Revue passieren und erklärt differenziert Aufgaben und Ziele des Weltgremiums, das die UN-Menschenrechtskommission ablöste. Ausführlich kommt der GfbV-Referent Ulrich Delius mit seiner Kritik am UN-Menschenrechtsrat zu Wort. „Statt Menschenrechten steht Blockdenken im Vordergrund“, wird er unter anderem zitiert. Auch seien die Mitwirkungsmöglichkeiten von Nichtregierungsorganisationen weiter beschränkt worden. Statt einer Reform beobachten wir einen Prozess der Aushöhlung der Menschenrechtsarbeit in den Vereinten Nationen.“

06.07.2007

An diesem 40. Jahrestag des Kriegsausbruchs zwischen Nigeria und seiner abtrünnigen Provinz Biafra erinnert die Neue Zürcher Zeitung in einem dreiseitigen Dossier an diesen Völkermord, den zwei Millionen Ibos mit dem Leben bezahlten. Der Autor Christian Schmidt war dafür extra auch nach Göttingen gereist und hatte Tilman Zülch interviewt, der 1968 die Aktion Biafra-Hilfe gründete. Sie wurde 1970 in Gesellschaft für bedrohte Völker umbenannt. Der Beitrag mit erschütternden Fotos der unter der Hungerfolgekrankheit Kwashiokor leidenden Kindern ist ein Appell, heutigen Genozid nicht einfach geschehen zu lassen, sondern aktiv entgegen zu treten. Auch der österreichische Standard berichtet über den Kriegsausbruch und zitiert dabei lange Passagen aus unserer Pressemitteilung.

06.07.2007

Auf der Internetseite des Standard (derstandard.at) erscheint die Meldung der österreichischen Nachrichtenagentur APA, die unter Berufung auf die GfbV-Mitteilung ausführlich über die Festnahme des Vorsitzenden der Organisation zur Verteidigung der Menschenrechte in Kurdistan, Mohammad Sadiq Kabudvand im Iran und die Lage der kleineren Volksgruppen informiert.

02.07.2007

Das christliche Medienmagazin pro kündigt die Expertentagung der Hanns-Seidel-Stiftung zum Thema Christenverfolgung in München an. Der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch wird an der Podiumsdiskussion teilnehmen.

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