Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Hier finden Sie Auszüge aus einer Auswahl von Presseberichten über die Aktivitäten und Stellungnahmen der Gesellschaft für bedrohte Völker.
01.09.2006
Das Holz-Zentralblatt – Unabhängiges Organ für die Forst- und Holzwirtschaft nimmt unsere Presseerklärung „Sibirischen Ureinwohnern droht neue Gefahr“ vom 24.08.2006 zum Anlass, in einem langen Artikel über unsere Kritik an einer Verpachtung russischer Wälder an China zu berichten. Die GfbV-Referentin für die GUS-Staaten, Sarah Reinke, warnt darin vor den bedrohlichen Folgen für die Chanten, Mansen, Selkupen und Evenken.
30.08.2006
Radio Lora lässt uns ausführlich zu Wort kommen über das Waffenstillstandsabkommen in Uganda und verbreitet dabei auch unseren Appell an die EU, sich für einen dauerhaften Frieden stark zu machen, damit die 1,8 Millionen Flüchtlinge aus dem Norden des Landes ohne Angst vor Überfällen und Massakern der Lord’s Resistance Army LRA in ihre Dörfer zurückkehren können.
29.08.2006
Nach Interviews mit der Deutschen Welle und Radio Lora über die GfbV-Kritik an der sudanesischen Regierung, die ausländische Regierungen mit Spionage-Prozessen gegen ausländische Journalisten unter Druck setzen will, im Weltsicherheitsrat nicht für einen UN-Einsatz in Darfur zu votieren, zitiert auch die tageszeitung taz über die Einschätzung der GfbV.
28.08.2006
Die Neue Ruhr Zeitung hebt in ihrer Berichterstattung über die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen von Nordrhein-Westfalen ausdrücklich den Informationsstand der in Düsseldorf ansässigen GfbV-Regionalgruppe hervor.
25.08.2006
Die unabhängige kurdische online-Zeitung www.amude.de veröffentlicht die Stellungnahme des GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch zum Waffenstillstandsangebot der PKK an die türkische Regierung. Darin fordert er von Ankara den Wiederaufbau der mehr als 3000 zerstörten kurdischen Dörfer und die Freilassung der rund 2000 politischen kurdischen Gefangenen. PKK-Funktionäre wie türkische Politiker und Generäle, die sich an Kriegsverbrechen beteiligt haben, müssen sich nach GfbV-Auffassung vor einem unabhängigen internationalen Tribunal verantworten.
24. 08.2006
In einem Interview mit Radio France International über die Zukunftsperspektiven im Kongo nach den Wahlen mahnt die GfbV erneut eine Reform der kongolesischen Armee an. Sie ist für schwere Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevölkerung verantwortlich.
23.08.2006
In einem langen Interview berichtet der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius im christlichen Radio Horeb über negativen Auswirkungen des Merowe-Staudammes. Dort sollen rund 50.000 Angehörigen der arabischen Volksgruppen der Manasir, Amri und Hamadab, die an den Ufern des Nils angesiedelt sind, vertrieben werden.
22.08.2006
Die Tiroler Volkszeitung zitiert in ihrem Beitrag über den jetzt ausgehandelten Waffenstillstand für Norduganda die GfbV mit ihrer Kritik an der internationalen Gemeinschaft, von der bisher noch keinerlei Impulse ausgingen, diesen Frieden langfristig zu sichern.
12.08.2006
Groß im Bild war unsere GfbV-Mahnwache gegen Völkermord und Vertreibung in Darfur, im Bericht der Frankfurter Rundschau zur furchtbaren Menschenrechtssituation im Westsudan.
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10.08.2006
Das ZDF-Nachrichtenmagazin heute journal zeigt in seinem Beitrag über die Eröffnung der Ausstellung „Erzwungene Wege. Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts“ die GfbV-Mahnwache vor dem Kronprinzenpalais in Berlin. Gemeinsam mit in Deutschland lebenden Vertriebenen aus dem Sudan forderten wir dort auf unserem großen Transparent: „Rettet Darfur: Schon 2,5 Mio Vertriebene! DAS GESTERN VERPFLICHTET“. Außerdem berichtete der Spiegel in seiner online-Ausgabe über unsere Menschenrechtsaktion, und auch in der Süddeutschen Zeitung wurde die GfbV erwähnt.
09.08.2006
Der Tagesspiegel widmet den Ureinwohnern an diesem Tag der Indigenen Völker fast eine ganze Seite. Hervorgehoben wird nicht nur, dass sich die GfbV seit Jahren für die Rechte der Ureinwohnergemeinschaften einsetzt. Auch die wesentlichen Forderungen der Indigenen nach ihrem Recht auf ihr Land, den Schutz ihrer Umwelt und Ressourcen sowie auf eine eigene, selbst bestimmte Entwicklung werden wiedergegeben. Auch die tageszeitung taz, die Neue Presse und andere drucken die Meldung der Deutschen Presse-Agentur dpa über die GfbV-Arbeit für die Indigenen. Mehrere Redaktionen der Deutschen Welle, aber auch der WDR und der BR führten Interviews mit unseren Mitarbeitern.
06. 08.2006
Der Katholische Nachrichtendienst KATH.NET sowie die evangelische Nachrichtenagentur idea veröffentlichen unsere scharfe Kritik am Urteil des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofes, der für assyro-chaldäische Christen im Norden des Irak eine inländische Fluchtalternative sieht. Die GfbV schilderte eindringlich, dass die Kurdenregion bereits mit Flüchtlingen überfüllt und völlig überlastet ist.
25.07.2006
Das Katholische Nachrichtenagentur kna greift die Pressemeldung der GfbV über zunehmende Schikanen gegen Mitarbeiter von Hilfswerken in Tschetschenien auf. Der österreichische Standard, das Hamburger Abendblatt und einige christliche Sonntagszeitungen berichten.
17.07.2006
Der Spiegel weist in seinem mehrseitigen Beitrag über die geplante Ausbeutung der gewaltigen Öl- und Gasvorkommen in der Arktis hin und empfiehlt dabei ausdrücklich die GfbV-Menschenrechtsarbeit für die vom Ölboom bedrohten kleinen Völker in Sibirien.
12.07.2006
In ihrem Beitrag über die Eröffnung des UN-Campus in Bonn informieren die Stuttgarter Zeitung und der Bonner Generalanzeiger auch über die GfbV-Mahnwache vor dem Palais Schaumburg. Wir appellierten dort an UN-Generalsekretär Kofi Annan, sofort Friedenstruppen nach Darfur zu entsenden, um den Völkermord zu beenden.
11.07.2006
Über die Auszeichnung „Srebrenica 1995“ für den GfbV-Gründer Tilman Zülch berichten neben den bosnischen Medien etliche deutsche und österreichische Tageszeitungen: Hessische/Niedersächsische Allgemeine, Göttinger Tageblatt, Leipziger Volkszeitung, Dresdner Neueste Nachrichten, Cellesche Zeitung, SüdWest Presse, NordwestZeitung, der standard und Schwäbische Donau Zeitung
07.07.2006
In einem kritischen Artikel über den Export von Kleinwaffen – Deutschland ist der weltweit viertgrößte Exporteur – zitiert die Süddeutsche Zeitung aus dem GfbV-Report über die Verwendung von G3-Sturmgewehren durch die mordenden Janjaweed-Milizen in Darfur im Westsudan.

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