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Mauretanischer Menschenrechtler Biram Dah Abeid ist frei!

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Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Am 15. Februar wurde der mauretanische Menschenrechtler Biram Dah Abeid gemeinsam mit zwei anderen Menschenrechtlern aus dem Gefängnis entlassen. Der Vorsitzende der Anti-Sklaverei-Bewegung IRA (Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste) war am 6. Januar 2011 von einem Gericht in Mauretaniens Hauptstadt Nouakchott zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt worden.

Die Menschenrechtler hatten im Dezember 2010 vor dem Polizeipräsidium in Nouakchott spontan die Freilassung von zwei versklavten Kindern gefordert. Nach Recherchen der Menschenrechtler werden die neun und dreizehn Jahre alten Mädchen von einer Angestellten der Zentralbank des Landes als Sklavinnen gehalten, um unentgeltlich Hausarbeit zu verrichten. Nachdem in einer Anhörung vor der Polizei die Vorwürfe heruntergespielt worden waren, hatten die Menschenrechtler vor dem Gebäude demonstriert. 15 Demonstranten waren damals verhaftet worden. Biram Dah Abeid ist schwer erkrankt und bekam im Gefängnis keine ausreichende medizinische Behandlung. Er hat ein Magengeschwür und leidet zudem noch unter den Folgen der Kopf-Verletzungen, die er sich bei der Verhaftung durch Polizisten vom Polizeirevier Arafat 1 zuzog.

Noch in der Nacht vor seiner Freilassung waren mehrere Polizisten in Birams Zelle gekommen und hatten ihn bedroht.

In einer Pressemitteilung machte die GfbV kurz nach seiner Verhaftung auf das Schicksal des Menschenrechtlers aufmerksam.

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