Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Der indianische Bürgerrechtler Leonard Peltier (66) wurde im Zusammenhang mit dem Tod zweier FBI-Beamter, die bei einer Schießerei am 26. Juni 1975 ums Leben kamen, unschuldig zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Die Schießerei wurde nachweislich vom FBI provoziert. Die US-Regierung hat zugegeben, dass sie eine Schuld Peltiers nicht nachweisen kann. Dennoch wurde ihm ein neues Verfahren verweigert. Nach den US-Haftrichtlinien hätte Leonard Peltier nach Verbüßung einer Strafe von 200 (+) Monaten freigelassen werden müssen. Tatsächlich hat er inzwischen mehr als 400 Monate in Bundesgefängnissen der USA zugebracht. 2009 wurde seine vorzeitige Entlassung zum wiederholten Mal abgelehnt, obgleich er alle dafür festgelegten Bedingungen erfüllt. Erst 2024 kann der schwerkranke Bürgerrechtler erneut einen Antrag stellen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker setzt sich für seine Begnadigung ein.
Side Event im Rahmen der 16. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates am Donnerstag, den 17. März, von 11.00 bis 13.00 Uhr, Raum XXII
Zu dem Side Event am 17. März in Genf laden die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Incomindios – Schweiz gemeinsam mit dem Leonard Peltier Defense Offense Committee (LPDOC) und der Indigenous Peoples and Nations Coalition Sie sehr herzlich ein.
Eröffnung
Helena Nyberg, INCOMINDIOS Schweiz
Sprecher:
Leonard Foster, traditioneller Seelsorger für Leonard Peltier und weitere indianische Strafgefangene in den USA
Botschafter Ron Barnes, Vorsitzender der Indigenous Peoples and Nations Coalition
Während des Side Events wird der neue Dokumentarfilm „Warrior – The life of Leonard Peltier”, von Suzie Baer, Cinnamon Productions, Inc. (DVD) vorgestellt.
Für einen Imbiss und für Übersetzungen englisch – spanisch ist gesorgt
Nachfragen beantwortet gern Helena Nyberg, Incomindios-Schweiz, Tel: +41 44 383 21 31, textart@windowslive.com

Gemeinsam handeln – Newsletter abonnieren
Bleiben Sie informiert über unsere Menschenrechtsarbeit, Erfolge und aktuelle Kampagnen. Unser Newsletter bringt Ihnen Stimmen unserer Partner*innen, Analysen und Möglichkeiten zum Mitmachen direkt ins Postfach.