Zum Inhalt springen
Aktuelles News & Artikel Menschenrechtler und Betroffene kritisieren willkürliche Festnahmen und Einschüchterungen vor Beginn der Winterspiele in Sotschi

Mahnwache vor der Russischen Botschaft:

Menschenrechtler und Betroffene kritisieren willkürliche Festnahmen und Einschüchterungen vor Beginn der Winterspiele in Sotschi

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Freitag, den 7. Februar 2014,

von 11 – 13 Uhr

vor der Russischen Botschaft, Unter den Linden 63-65 in Berlin.

Gemeinsam mit Vertretern der Tscherkessen wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Freitag vor der Russischen Botschaft in Berlin gegen massive Willkürmaßnahmen der Sicherheitskräfte gegen Zivilisten im Nordkaukasus kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Sotschi protestieren.

„Die Menschenrechtsbilanz unmittelbar vor den Winterspielen ist erschütternd: Sotschi wurde genutzt, um die Daumenschrauben nochmals anzuziehen. Gerade im Nordkaukasus, in unmittelbarer Nähe zum Austragungsort der Winterspiele, spricht die Bevölkerung von einem Krieg, den Präsident Putin wegen Sotschi führt. Mütter von Verschwundenen in Dagestan werden eingeschüchtert, sich nicht weiter nach ihren Söhnen zu suchen, tscherkessische Aktivisten wurden festgenommen und bedroht. Junge Männer werden abgeführt, nur weil sie Bärte tragen. Nun steht auch der kritische TV-Sender Doschd vor dem Aus“, kritisiert Sarah Reinke, GUS-Referentin der GfbV.

Gemeinsam handeln – Newsletter abonnieren

Bleiben Sie informiert über unsere Menschenrechtsarbeit, Erfolge und aktuelle Kampagnen. Unser Newsletter bringt Ihnen Stimmen unserer Partner*innen, Analysen und Möglichkeiten zum Mitmachen direkt ins Postfach.