Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Mit dem ehemaligen Kirchenmobil von Münster ist das GfbV-Team schon seit einigen Wochen im Kosovo unterwegs. Das mobile Beratungsbüro für Roma- und Aschkali-Frauen, konnte weitgehend mit Spenden aus Münster finanziert werden. Herzlichen Dank sagt unsere Regionalgruppe Münster (RG) an dieser Stelle allen, die dazu beigetragen haben. Paul Polansky, unser amerikanischer Mitarbeiter im Kosovo, und seine Kollegin Miradija Gidzic waren auf Einladung unserer Regionalgruppe unter Leitung von Dr. Kajo Schukalla Mitte Oktober nach Westfalen gekommen, um den Wagen abzuholen. Die beiden wurden von Bürgermeister Fritz Krüger im symbolträchtigen Friedenssaal, in dem 1648 der erste gesamteuropäische Krieg, der sog. Dreißigjährige Krieg, beendet wurde, empfangen. Sie berichteten, dass die Lage auch in Mitrovica sehr kritisch ist, die Angehörigen der Roma- und Aschkali-Minderheit Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt sind. Aus Mitrovica kommen viele Roma, die nach der Zerstörung ihrer Häuser und gewaltsamen Angriffen extremistischer Albaner in Münster Schutz gesucht haben. Die bedrohliche Menschenrechtslage der letzten noch im Kosovo verbliebenen Roma und Aschkali war dann auch Thema bei dem Informationsgespräch des GfbV-Teams mit dem Ausländerbeirat von Münster.

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