Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
25.000 Menschen – weit mehr als erwartet – fanden sich am 19. Mai vor dem Brandenburger Tor zusammen, um ihre Solidarität mit Tibet zu bekunden.
Die von der Gesellschaft für bedrohte Völker mitveranstaltete Demonstration, deren Höhepunkt die Rede seiner Heiligkeit des Dalai Lama war, wurde ein großer Erfolg: Tausende Luftballons in den Farben der tibetischen Flagge rot, gelb und blau wurden als Zeichen des Friedens steigen gelassen.
Auch Tilman Zülch, Generalsekretär der GfbV, forderte die chinesische
Regierung auf, dem tibetischen Volk politische Autonomie in der VR China zu gewähren.
Fünf Jahrzehnte Verfolgung und Unterdrückung mit über einer Million Toten bei der
Niederschlagung des Aufstandes 1958-60 seien genug.
Video (c) by it-television.net
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Die Veranstaltung setzte ein Zeichen der Solidarität der Deutschen mit den Tibetern. Auch die unerwartet hohe Zahl an Demonstranten zeigt, wie sehr sich die Deutschen der Tibet-Problematik bewusst sind und, anders als einige Politiker, bereit sind, ihre Meinung offen nach außen zu tragen.

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