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Aktuelles News & Artikel TERMIN: Menschenrechtsaktion zur Wahl des Ex-Bundeskanzlers Schröder in den Rosneft-Aufsichtsrat

Gerhard Schröder macht sich zu Putins Lakaien

TERMIN: Menschenrechtsaktion zur Wahl des Ex-Bundeskanzlers Schröder in den Rosneft-Aufsichtsrat

TERMIN: Menschenrechtsaktion zur Wahl des Ex-Bundeskanzlers Schröder in den Rosneft-Aufsichtsrat
Ein Teil des vorbereiteten Aktionsmaterials.

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Menschenrechtsaktion am Freitag, den 29. September 2017, von 10:30 bis 13:30 Uhr

am Pariser Platz (Brandenburger Tor), 10117 Berlin

Zeitgleich zur Wahl Gerhard Schröders in den Aufsichtsrat des halbstaatlichen russischen Energiekonzerns Rosneft wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Berlin am kommenden Freitag gegen das neue Amt des früheren Bundeskanzlers protestieren. „Wir befürchten, dass sich Schröder zu Putins Lakaien macht und sich für eine Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland engagieren wird. Doch solange Russland die Krim völkerrechtswidrig besetzt hält und Menschenrechte der Krimtataren massiv verletzt werden, darf Putin dafür nicht belohnt werden“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius.

Die Vereinten Nationen werfen Russland in einem in dieser Woche veröffentlichten Bericht des Hochkommissariats für Menschenrechte schwere Menschenrechtsverletzungen auf der Krim vor.

Unser Motto bei der Aktion:
Putin: Krim annektiert – Schröder: geschmiert – Deutschland: blamiert

Ein GfbV-Mitarbeiter wird mit einer Putin-Maske durch eine Pipeline Golddukaten an einen weitere maskierte Person mit einer Schröder-Maske schicken, die das Geld in Säcken hortet.

Auch wird mit der GfbV-Koordinatorin Tjan Zaotschnaja eine deutsch sprechende Vertreterin der indigenen Itelmenen aus Sibirien für Interviews zur Verfügung stehen. Die indigenen Völker in der russischen Arktis und in Sibirien werfen Rosneft vor, ihre Lebensgrundlage zu zerstören. Die traditionellen Rentierzüchter und Fischer leiden besonders unter den Folgen der Förderung von Erdgas und Erdöl auf ihrem traditionellen Land.

Die Außerordentliche Versammlung der Rosneft-Anteilseigner, in der über Schröders neues Amt entschieden wird, beginnt am Freitag um 10 Uhr deutscher Zeit (11 Uhr Ortszeit) in Sankt Petersburg.

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