Zum Inhalt springen
Aktuelles News & Artikel Verfehlte Flüchtlingspolitik fügt Wirtschaft schweren Schaden zu: Flüchtlingskinder könnten Azubi-Mangel beheben

30.000 Lehrstellen unbesetzt

Verfehlte Flüchtlingspolitik fügt Wirtschaft schweren Schaden zu: Flüchtlingskinder könnten Azubi-Mangel beheben

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Die Bundesregierung wird der deutschen Wirtschaft mit ihrer verfehlten Flüchtlingspolitik schweren Schaden zufügen, befürchtet der Bundesvorsitzende der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch. „Es ist ein schlechter Scherz, dass Ausbildungsbetriebe händeringend nach Lehrlingen suchen müssen, während gleichzeitig Zehntausende Kinder langjährig in Deutschland geduldeter Flüchtlinge nur zu gern eine Berufsausbildung antreten würden, es aber nicht dürfen. Dass Deutschland es sich leistet, 30.000 Lehrstellen unbesetzt zu lassen und diese jungen Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind, Deutsch als Muttersprache sprechen und ethnisch wie kulturell längst Deutsche sind, vor die Tür setzen will, ist ungeheuerlich und angesichts der viel beschworenen negativen demographischen Entwicklung absurd.“

Die GfbV setzt sich dafür ein, dass den rund 94.000 langjährig geduldeten Flüchtlingen in Deutschland ein Bleiberecht gewährt wird. Mindestens 30.000 von ihnen sind Kinder und Jugendliche, die zum Herkunftsland ihrer Eltern kaum Verbindungen haben.

Tilman Zülch ist erreichbar unter politik@gfbv.de

Gemeinsam handeln – Newsletter abonnieren

Bleiben Sie informiert über unsere Menschenrechtsarbeit, Erfolge und aktuelle Kampagnen. Unser Newsletter bringt Ihnen Stimmen unserer Partner*innen, Analysen und Möglichkeiten zum Mitmachen direkt ins Postfach.