Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
GfbV-Nahostreferent Kamal Sido sprach am 21.12.2012 Domradio Köln über die Situation der Christen in Syrien.
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UN-Menschenrechtsrat schränkt NGO-Beteiligung ein: „Menschenrechte sind kein Sparposten“
Zum Start der 63. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats am 7. September kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass dieser die Beteiligung der Zivilgesellschaft immer weiter einschränkt. Nichtregierungsorganisationen mit Konsultativstatus dürfen erneut höchstens drei schriftliche Stellungnahmen einreichen. Zuvor waren bis zu fünf möglich.
„Die Finanzkrise der Vereinten Nationen darf nicht zu einer Beteiligungskrise werden. Menschenrechte sind kein Sparposten“, erklärt Gerrit Hofert, UN-Koordinator der GfbV. „Schriftliche Stellungnahmen ermöglichen es, Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und die Anliegen betroffener Gemeinschaften direkt in die Arbeit des Menschenrechtsrates einzubringen.“
Keine Staatsehren für Ratko Mladić! GfbV appelliert an EU: Serbien darf verurteilten Kriegsverbrecher nicht staatlich ehren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Europäische Union auf, die serbische Regierung unmissverständlich zum Verzicht auf staatliche und militärische Ehren für Ratko Mladić aufzufordern. Der wegen Völkermords, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilte ehemalige bosnisch-serbische Armeechef soll am 7. September in Belgrad beigesetzt werden. Die GfbV hat deshalb einen Appell an führende Vertreterinnen und Vertreter der EU gerichtet.
Klimakrise aus indigener Perspektive: Ausstellung in Hannover (ab 10.9.)
Wie erleben indigene Gemeinschaften die Klimakrise? Welche Folgen haben Rohstoffabbau und politische Entscheidungen für ihre Lebensräume? Die Ausstellung „Ressourcen und Klimakrise aus indigener Perspektive“ der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gibt Einblicke in diese Fragen. Am 10. September ab 17 Uhr wird sie in der Leibniz School of Education in Hannover mit einer Kurzfilmvorführung und anschließendem Workshop eröffnet.