Unsere Publikationen bieten fundierte Informationen zu bedrohten Minderheiten, Indigenen Völkern und Menschenrechtsfragen: Reporte, Memoranden, Dossiers, Studien und Hintergrundanalysen.
Menschenrechtsreport Nr. 67: Landraub bedroht indigene Völker
Hunderte indigene Völker bedroht der weltweit zunehmende Landraub in ihrer Existenz. Nach dem Fluch begehrter Bodenschätze ist es nun der Boom der Bio-oder Agrotreibstoffe und die Suche nach fruchtbaren Anbauflächen, die das Überleben von Millionen Ureinwohnern akut gefährden. Nationale und internationale Agrar-Unternehmen, Investmentgesellschaften und Pensionsfonds haben in rund 60 Staaten langfristig große Flächen gepachtet oder gekauft, um dort Nahrungsmittel für den Export anzubauen. So haben indigene Völker im vergangenen Jahrzehnt bereits mehrere Dutzend Millionen Hektar Land verloren, das staatliche Stellen an Investoren verpachteten oder veräußerten, ohne dass die Ureinwohner davon erfuhren. Die Behörden dieser Staaten, die zumeist in den Vereinten Nationen feierlich die Rechte indigener Völker anerkannt haben, leugnen in der Praxis deren Besitzansprüche. Sie erklären die traditionell von indigenen Völkern genutzten Flächen für „herrenlos“ und „ungenutzt“, um sie an Investoren verpachten zu können.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat in diesem Report beispielhaft zwölf Fälle des Landraubs in Südostasien, Nordasien, Afrika und Mittel- sowie Südamerika dokumentiert.
Neuer Report dokumentiert dramatische Menschenrechtslage in Tibet: Europa muss handeln!
Anlässlich des bevorstehenden Europa-Besuchs des Dalai Lama und der Europäischen Solidaritätskundgebung für Tibet veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) am heutigen Donnerstag einen neuen Report zur Menschenrechtslage in Tibet.
Menschenrechtsreport Nr. 66: Staatsfeind Schriftsteller
Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse 2012 hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag einen neuen Menschenrechtsreport veröffentlicht, in dem die Verfolgung von 79 Schriftstellern und Internet-Autoren in China dokumentiert wird.
1,1 Million Kurden nicht zur Kenntnis genommen – Kurdische Volksgruppe endlich offiziell anerkennen!
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens in Berlin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Bundesregierung am Mittwoch vorgeworfen, die Existenz der zweitgrößten nichtdeutschen Einwanderungsgruppe systematisch zu verdrängen.
In the years 2010/2011 the Vietnamese authorities intensified their persecution of bloggers, journalists, lawyers, political dissidents, human rights defenders and religious and ethnic minorities. Hundreds of believers were intimidated and forced to abandon their faith. Furthermore, democracy and anti-corruption activists and workers rights campaigners were intimidated, arrested, tortured and imprisoned.
Society for Threatened Peoples is deeply concerned about the serious violations of human rights and humanitarian law being perpetrated in South Kordofan in Sudan. Violence erupted in South Kordofan on June 5, 2011, and had a devastating impact on the civilian population.
War, massive human rights violations and drought are now forcing more than 30.000 people to flee from Somalia every month. Mostly women and girls are searching for protection in neighbouring countries.
The fate of Ai Weiwei is representative for dozens of other recently arrested Uighur, Tibetan, Mongolian and Chinese authors and artists. Just one day in prison almost cost Tibetan author Pema Rinchen his life. The 25-year-old was arrested on 5 July 2011 and then – just 24 hours later – admitted to hospital with serious injuries, even though torture has been officially banned in China for more than 20 years.