Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Sorry ist nicht genug! Australiens Aborigines wollen mehr
„Australiens Ureinwohnerpolitik steht vor schwierigen Problemen: ein völlig marodes Gesundheits- und Bildungssystem, ungesicherte Landrechte und Kulturverlust, das Fehlen einer von den Aborigines selbst gewählten föderalen Interessenvertretung. Die Kindersterblichkeit ist bei den Aborigines dreimal höher als im australischen Durchschnitt. Ihre Lebenserwartung ist um 17 Jahre niedriger. Alkoholmissbrauch, Arbeits- und Perspektivlosigkeit bis hin zu Selbstmord prägen das Leben gerade vieler junger Leute.“ (Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker)
Nummer 247
Ausgabe 02/2008
Seiten 50
Preis 4.60 EUR
Titelthema:
- Der Völkermord an den Aborigines
- Der australische Premierminister Kevin Rudd sagt „Sorry“
- Save the Burrup: Industriekomplex bedroht Kulturerbe der Ureinwohner Australiens
- Landrechte der Aborigines



