Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Krisenherde Nordafrikas – Verleumdet, Verfolgt, Vergessen: Unterdrückte Völker von Somalia bis zur Westsahara
„Wenn das US-Außenministerium alljährlich seinen Bericht zur Lage der Menschenrechte in der Welt vorlegt, werden viele arabische Staaten in Nordafrika von Kritik geschont. Denn nicht nur die USA, sondern auch viele EU-Staaten umwerben die undemokratisch regierten Länder, weil sie als gemäßigte muslimische Staaten gelten. So werden Menschenrechtsverletzungen an ethnischen und religiösen Minderheiten weitgehend ignoriert. Berber, Tuareg, Toubou, Kopten und schwarzafrikanische Mauretanier haben das Nachsehen.“ (Ulrich Delius, GfbV-Afrika-Referent)
Nummer 259
Ausgabe 02/2010
Seiten 72
Preis 4.60 EUR

Titelthema:
- Somalia: Wo Menschenleben nicht viel zählen
- Darfur: Vage Hoffnung auf Frieden
- Solarkocher sollen Frauen in Darfur vor Gewaltangriffen schützen
- Südsudan: Warten auf die Unabhängigkeit
- Südsudan: „Unsere Unabhängigkeit steht vor der Tür“
- Eritrea: Unterdrückerstaat am Horn von Afrika
- Äthiopien: Druck auf die Oromo nimmt zu
- Ägyptens Kopten: Die Müllsammler von Kairo
- Algerien: Die Kabylei zwischen Autonomie und Assimilation
- Algerien: Nukleare Versuchskaninchen
- Tuareg: Tinariwen – eine afrikanische Erfolgsstory
- Desertec: Wüstensturm für Deutschland aus der Westsahara?
- Marokko: Masiren fordern Anerkennung und Integration
- Libyen: Toubou werden vertrieben
- Westsahara: Die letzte Kolonie Afrikas
- Mauretanien: Rückschlag für Anti-Sklaverei-Bewegung
- Die „Sklavengemeinschaft“ der Haratin
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