Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Zwangsprostitution durch Menschenhandel
Wenn Seelen zerbrechen…
Mehr als 400.000 Frauen arbeiten als Prostituierte in Deutschland. Etwa 200.000 sind Angehörige von Minderheiten, die auch in ihren Heimatstaaten in Südost- und Osteuropa oder Afrika unterdrückt werden. Sie suchen ein besseres Leben in Deutschland, geraten jedoch häufig in die Hände von Menschenhändlern, die Kapital aus ihrem Körper schlagen und sie zur Prostitution zwingen. Wir berichten nicht nur über ihr Schicksal, sondern geben auch Frauen eine Stimme, die während des Zweiten Weltkriegs oder im Bosnienkrieg vergewaltigt wurden.
Nummer 277
Ausgabe 03/2013
Seiten 50

Hier können Sie Leseproben aus der Ausgabe online lesen:
Editorial
Im Prostituiertentreff La Strada
„Der Augsburger Weg“: Kriminalkommissar Helmut Sporer will Prostituierte besser vor Zwang und Ausbeutung schützen
„Ich war noch ein Kind“ – Auf der Flucht vor der Roten Armee
Titelthema:
- Im Prostituiertentreff La Strada
- „Als Roma-Frau kriege ich sowieso keinen Job“
- Menschenhandel in Rumänien und Bulgarien
- Frauenhandel – Trafficking in Bosnien und Herzegowina
- Nigerianerinnen als Zwangsprostituierte in Europa
- „Der Augsburger Weg“ des Kriminalkommissars Helmut Sporer
- Das deutsche Prostitutionsgesetz – Gut gemeint, mit katastrophalen Folgen
- Opfer von Frauenhandel brauchen ein unbefristetes und unabhängiges Aufenthaltsrecht
- Heilung braucht Erinnerung
- „Hure für Hitlers Truppe“
- „Ich war noch ein Kind“
- „Frau, komm!“ – Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen 1944/45
- Trauma durch Kriegsvergewaltigungen
- Trauma Massenvergewaltigungen im Bosnienkrieg
- Bosnische Vergewaltigungsopfer sprechen bei der EU in Brüssel vor
- Konsequente Strafverfolgung könnte sexualisierte Gewalt eindämmen
- Hilfe und Unterstützung
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