In dieser Ausgabe graben wir tief. Unsere Autor*innen gehen Materialien auf den Grund, mit denen Sie täglich in Berührung kommen: Rohstoffe und Energieträger. Das Glasdisplay Ihres Smartphones beispielsweise besteht aus Quarzsand und (Halb-)metallen. Elektrizität aus einer Energiequelle wie etwa Sonne oder Kohle bringt es zum Leuchten. Doch woher kommt eigentlich, was Sie in den Händen halten? Wie sieht der Abbau von Rohstoffen und Energieträgern aus und welche Folgen hat die Förderung vor Ort?
Jan Königshausen, GfbV-Experte für Indigene Völker, schildert die verheerenden Auswirkungen des Goldabbaus in Bolivien auf die Indigene Gemeinschaft der Ese Ejja. Mathias Rittgerott, Kampagner für Rettet den Regenwald e.V., erklärt, wieso Aktivist*innen aus Uganda neuen Ölbohrlöchern am Albertsee sehr kritisch gegenüberstehen. Sikyong Penpa Tsering, Präsident der tibetischen Exilregierung, berichtet im Interview, wie die chinesische Regierung die Wasserressourcen Tibets strategisch unter Verschluss hält.
Die Lektüre dieser Ausgabe fördert zu Tage, was der lokalen Bevölkerung und Umwelt bleibt, wenn Rohstoffe abgetragen sind – und warum die weitreichenden Konsequenzen uns alle betreffen.
In dieser Ausgabe graben wir tief. Unsere Autor*innen gehen Materialien auf den Grund, mit denen Sie täglich in Berührung kommen: Rohstoffe und Energieträger. Das Glasdisplay Ihres Smartphones beispielsweise besteht aus Quarzsand und (Halb-)metallen. Elektrizität aus einer Energiequelle wie etwa Sonne oder Kohle bringt es zum Leuchten. Doch woher kommt eigentlich, was Sie in den Händen halten? Wie sieht der Abbau von Rohstoffen und Energieträgern aus und welche Folgen hat die Förderung vor Ort?
Jan Königshausen, GfbV-Experte für Indigene Völker, schildert die verheerenden Auswirkungen des Goldabbaus in Bolivien auf die Indigene Gemeinschaft der Ese Ejja. Mathias Rittgerott, Kampagner für Rettet den Regenwald e.V., erklärt, wieso Aktivist*innen aus Uganda neuen Ölbohrlöchern am Albertsee sehr kritisch gegenüberstehen. Sikyong Penpa Tsering, Präsident der tibetischen Exilregierung, berichtet im Interview, wie die chinesische Regierung die Wasserressourcen Tibets strategisch unter Verschluss hält.
Die Lektüre dieser Ausgabe fördert zu Tage, was der lokalen Bevölkerung und Umwelt bleibt, wenn Rohstoffe abgetragen sind – und warum die weitreichenden Konsequenzen uns alle betreffen.
Weltweit sitzen Menschen aufgrund ihrer gewaltlosen politischen Überzeugungen oder ihrer ethnischen, religiösen, geschlechtlichen oder sexuellen Identität in Haft. Hinter Gittern drohen diese politischen Gefangenen in Vergessenheit zu geraten – präzise das, was die Machthaber*innen, welche sie festsetzen, bezwecken wollen.
Die Für Vielfalt will Öffentlichkeit schaffen, denn jeder willkürliche Freiheitsentzug verletzt die Menschenrechte! In dieser Ausgabe wird das Erleben von einem Dutzend unschuldigen Gefangenen geschildert – vornehmlich aus der Eigenperspektive der Betroffenen. Jeder Artikel erzählt eine bestimmte Tageszeit in Haft: vom Morgen bis in die Nacht. Bei der Lektüre entsteht so ein Gesamtbild, das beispielhaft für den Alltag politischer Gefangener der unterschiedlichsten Hintergründe stehen kann. Wagen Sie den persönlichen, bewegenden, jedoch teils schwer zu ertragenden Einblick in die Zellen und Verliese, welche Ihnen unsere Autor*innen gewähren.
[Hinweis] Einige Texte in dieser Ausgabe schildern zum Teil drastische persönliche Erfahrungen mit (sexueller) Gewalt und/oder Folter.
In den vergangenen 100 Jahren kam der maßgebliche Teil der Weltgemeinschaft zu dem Schluss, dass die Beziehungen von Europa zum Rest der Welt zu dekolonisieren seien: Fast alle Kolonien und ihre Bevölkerungen wurden unabhängig. Damit vollzog sich zwar eine politische Machtverschiebung – von den Kolonisatoren zu den Kolonisierten – doch das von Europa seit dem 15. Jahrhundert aufgebaute Beherrschungssystem ist weitreichender, durchzieht auch wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Beziehungen zum Globalen Süden.
Diese Ausgabe beleuchtet koloniale Strukturen, die bis heute Bestand haben: beispielsweise im digitalen Raum oder in der Menschenrechtsarbeit. Unsere Autor*innen und Interviewpartner*innen reflektieren den gesellschaftlichen Umgang mit der Vergangenheit – etwa in Form von Denkmälern und Straßennamen. Darüber hinaus sind neuere Ausprägungen der kolonialen Machtausübung Thema wie etwa Grüner Kolonialismus, Neokolonialismus oder landesinterner Kolonialismus.
Kunst eröffnet Welten – für Kunstschaffende und Betrachtende. In unserer aktuellen Ausgabe erwartet Sie eine ganze Palette aktivistischer Künstler*innen: etwa der indigene Bürgerrechtler Leonard Peltier aus den USA, der seit bald 50 Jahren hinter Gittern sitzt und sich durch die Malerei sein Fenster in die Freiheit schafft. Oder der kurdische Sänger und Regisseur Nizamettin Ariç, der heutzutage gegen den Diebstahl kurdischer Lieder ansingt. Von bildender Kunst über Literatur, Musik, Theater bis hin zur Performance: Kunstschaffende, die Minderheiten oder indigenen Völkern angehören, bringen dies auch in ihren vielfältigen Werken eindringlich zum Ausdruck.