348: Infrastrukturen: Eine Geschichte von Gewinnern und Verlierern
Erst hat der Mensch durch Werkzeuge den eigenen Körper vergrößert, optimiert. Und schließlich mittels Infrastrukturen die Welt zu seinen Gunsten geformt – (mindestens) bis an die Grenzen des Möglichen, Sinnvollen und mit den Ressourcen des Planeten Bezahlbaren.
Doch auch, wenn Infrastrukturen die Grundlage für gesellschaftliche Arbeitsteilung, Fortschritt und Wohlstand sind, kennt ihr Ausbau längst nicht nur Gewinner. Denn immer, wenn die Bagger rollen, befindet sich automatisch jemand auf der Verliererseite – Mensch oder Natur, nicht selten beide.
So stehen Infrastrukturen für Aufbau und Zerstörung, Wohlstand und den Entzug der Lebensgrundlage, Jubel und Widerstand. Dieser Ambivalenz versucht die dritte „Für Vielfalt“-Ausgabe des Jahres 2025 gerecht zu werden …
In dieser Ausgabe graben wir tief. Unsere Autor*innen gehen Materialien auf den Grund, mit denen Sie täglich in Berührung kommen: Rohstoffe und Energieträger. Das Glasdisplay Ihres Smartphones beispielsweise besteht aus Quarzsand und (Halb-)metallen. Elektrizität aus einer Energiequelle wie etwa Sonne oder Kohle bringt es zum Leuchten. Doch woher kommt eigentlich, was Sie in den Händen halten? Wie sieht der Abbau von Rohstoffen und Energieträgern aus und welche Folgen hat die Förderung vor Ort?
Jan Königshausen, GfbV-Experte für Indigene Völker, schildert die verheerenden Auswirkungen des Goldabbaus in Bolivien auf die Indigene Gemeinschaft der Ese Ejja. Mathias Rittgerott, Kampagner für Rettet den Regenwald e.V., erklärt, wieso Aktivist*innen aus Uganda neuen Ölbohrlöchern am Albertsee sehr kritisch gegenüberstehen. Sikyong Penpa Tsering, Präsident der tibetischen Exilregierung, berichtet im Interview, wie die chinesische Regierung die Wasserressourcen Tibets strategisch unter Verschluss hält.
Die Lektüre dieser Ausgabe fördert zu Tage, was der lokalen Bevölkerung und Umwelt bleibt, wenn Rohstoffe abgetragen sind – und warum die weitreichenden Konsequenzen uns alle betreffen.
In dieser Ausgabe graben wir tief. Unsere Autor*innen gehen Materialien auf den Grund, mit denen Sie täglich in Berührung kommen: Rohstoffe und Energieträger. Das Glasdisplay Ihres Smartphones beispielsweise besteht aus Quarzsand und (Halb-)metallen. Elektrizität aus einer Energiequelle wie etwa Sonne oder Kohle bringt es zum Leuchten. Doch woher kommt eigentlich, was Sie in den Händen halten? Wie sieht der Abbau von Rohstoffen und Energieträgern aus und welche Folgen hat die Förderung vor Ort?
Jan Königshausen, GfbV-Experte für Indigene Völker, schildert die verheerenden Auswirkungen des Goldabbaus in Bolivien auf die Indigene Gemeinschaft der Ese Ejja. Mathias Rittgerott, Kampagner für Rettet den Regenwald e.V., erklärt, wieso Aktivist*innen aus Uganda neuen Ölbohrlöchern am Albertsee sehr kritisch gegenüberstehen. Sikyong Penpa Tsering, Präsident der tibetischen Exilregierung, berichtet im Interview, wie die chinesische Regierung die Wasserressourcen Tibets strategisch unter Verschluss hält.
Die Lektüre dieser Ausgabe fördert zu Tage, was der lokalen Bevölkerung und Umwelt bleibt, wenn Rohstoffe abgetragen sind – und warum die weitreichenden Konsequenzen uns alle betreffen.