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Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
UN-Side-Event in Genf (13.10.): Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten vor entscheidender Phase
Das UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten steht vor einer entscheidenden Verhandlungsphase. Doch welche Regeln braucht es, damit Betroffene Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen tatsächlich rechtlich verfolgen können und Wiedergutmachung erhalten? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Side Events „Advancing the UN Treaty on Business and Human Rights“ am 13. Oktober in Genf.
20. Todestag der russischen Journalistin Anna Politkowskaja: Putin zeigte schon damals sein wahres Gesicht
Zum 20. Todestag der russischen Journalistin Anna Politkowskaja erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an ihren mutigen Einsatz für die Menschen in Tschetschenien. Politkowskaja wurde am 7. Oktober 2006, dem Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin, in Moskau erschossen. Sie hatte zuvor jahrelang über Kriegsverbrechen und schwere Menschenrechtsverletzungen der russischen Armee in Tschetschenien berichtet und dabei immer wieder die politische Verantwortung Putins und später des von ihm eingesetzten tschetschenischen Machthabers Ramzan Kadyrow benannt.
Sieben Jahre nach dem türkischen Angriff auf Nordsyrien: Vertriebene Kurden können weiterhin nicht in ihre Heimat zurückkehren
Trotz entgegengesetzter Versprechen des islamistischen Regimes in Syrien können vertriebene Kurden weiterhin nicht in ihre Heimatregion Serêkaniyê (Ras al-Ain) zurückkehren, weil ihre Sicherheit und ihre Eigentumsrechte nicht gewährleistet sind, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Am 9. Oktober 2019 hatte die Türkei die kurdische Region Serêkaniyê angegriffen und eingenommen. Die türkischen Truppen und verbündete islamistische Milizen vertrieben Hunderttausende Menschen.
117,3 Millionen Menschen waren im Juni 2025 laut UNHCR Mid-Year Trends Report auf der Flucht – im Vergleich zu gerade einmal 15 bis 20 Millionen zum Ende des Kalten Krieges Anfang der 1990er Jahre. Verantwortlich für diesen sechsfachen Anstieg sind vor allem sich verstetigende Konflikte und der Klimawandel.
Wahlen in Bosnien und Herzegowina: GfbV warnt vor weiterer ethnonationaler Polarisierung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht im Ausgang der Wahlen in Bosnien und Herzegowina ein besorgniserregendes Signal für die politische Entwicklung des Landes. Obwohl Milorad Dodik aufgrund seiner rechtskräftigen Verurteilung selbst nicht mehr für ein öffentliches Amt kandidieren durfte, dominierte er den Wahlkampf in der Republika Srpska. Seine Partei SNSD liegt nach den vorläufigen Ergebnissen erneut deutlich vorne. Auch die SNSD-Kandidaten für das Staatspräsidium und das Präsidentenamt der Republika Srpska führen deutlich.