Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchten wir Sie auf folgenden Beitrag der ERF Medien e.V. aufmerksam machen, in dem auch Urlich Delius, Afrikareferent der GfbV zu Wort kommt. Thema der Sendung ist „Noch vieles unklar – Ägypten am Scheideweg“.
Zwischen Bangen und Hoffen – Erwartungen und Befürchtungen der koptischen Christen in Ägypten
Mit großer Sorge blicken die Kopten im deutschen Exil nach Ägypten. Das Beispiel des Iraks, wo seit dem Fall Saddam Husseins die Hälfte der christlichen Minderheit vor religiös motivierter Gewalt geflohen ist, steht ihnen vor Augen. Jetzt könnten Kopten in Ägypten verstärkt Opfer gezielter Attentate radikal-islamischer Gruppen werden.
Nach dem Anschlag auf eine Erdgaspipeline hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag vor mehr Gewalt auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten gewarnt. Der Sinai gleicht einem Pulverfass, da das Mubarak-Regime den dort lebenden Beduinen grundlegende Rechte vorenthalten hat.
Elf Kopten sterben bei Massaker in Ägypten – Minderheit fürchtet mehr Gewalt
Zwei koptische Familien sind mit Hilfe muslimischer Nachbarn von Anhängern radikal-islamischer Gruppen in einem 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Kairo gelegenen Dorf ermordet worden, teilte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag mit. Das Massaker ereignete sich bereits am 30. Januar 2011. Insgesamt elf Menschen starben, darunter ein dreijähriges Mädchen.
Präsident Mubarak leugnet Diskriminierung von Kopten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Ägyptens Staatspräsident Hosni Mubarak vorgeworfen, nichts aus dem Terroranschlag gegen Kopten in der Neujahrsnacht in Alexandria gelernt zu haben. Mit seinem beharrlichen Leugnen jeder Diskriminierung der Kopten macht sich Mubarak endgültig unglaubwürdig und verspielt auch unter den Christen letzte Sympathien.