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Region: Afghanistan

Manche Unterzeichnerstaaten sind nicht glaubwürdig in ihrem Engagement gegen sexuelle Gewalt im Krieg

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass sich 113 Staaten in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch am Rande der UN-Vollversammlung verpflichtet haben, sich für ein Ende sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten einzusetzen. Doch manche Unterzeichnerstaaten sind nicht glaubwürdig in ihrem Engagement.

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Friedensvermittler war Warlord und heizte afghanischen Bürgerkrieg an

Der Anschlag auf den Vorsitzenden der Hohen afghanischen Friedenskommission Burhanuddin Rabbani ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nicht überraschend. Ausgerechnet den ehemaligen Präsidenten Afghanistans und Warlord Rabbani als Friedensvermittler einzusetzen, war ein Fehler.

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Der Tod Osama bin Ladens muss zum Anlass genommen werden, die Strategie der Internationalen Gemeinschaft in Afghanistan zu überprüfen

Die Tötung Osama bin Ladens muss endlich Anlass werden, dass die Bundesregierung die bisherige Strategie der Internationalen Gemeinschaft in Afghanistan in Frage stellt, forderte am Freitag der Afghanistan-Referent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Tillmann Schmalzried in Göttingen. Es darf nicht sein, dass ein Terroristenführer beseitigt wird, und auch Bundesregierung und die deutschen politischen Parteien afghanische Warlords, verantwortlich für Massenmord, als Partner der internationalen Gemeinschaft dulden.

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Kriegsverbrecher soll Afghanistans oberster Richter werden

Nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) könnte demnächst ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher Leiter des obersten Gerichtshofes in Afghanistan werden. Die Menschenrechtsorganisation warnte am Dienstag davor, dass Abdul Rab Rasul Sayyaf vom afghanischen Präsidenten Hamid Karzai als ein Kandidat für die neunköpfige Leitung des Gerichts vorgeschlagen werden soll.

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Menschenrechtsreport Nr. 65: Afghanistan

Der folgende Beitrag soll anhand ausgewählter Beispiele Hinweise darauf geben, dass vor dem Hintergrund ethnischer Spannungen von den Warlords zu verantwortender Machtmissbrauch den Taliban hilft, selbst in den Gebieten, in denen sie niemals wirklich Fuß fassen konnten, den Aufstand gegen die afghanische Regierung und ausländische Truppen zu organisieren.

# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden

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Afghanistan-Report: Uneingelöste Versprechen: Menschenrechte und Wiederaufbau in Gefahr

Die internationale Gemeinschaft und die Regierung Afghanistans sicherten in dem Afghanistan-Pakt zu, sich für mehr Sicherheit, eine gute Regierungsführung, Menschenrechte, wirtschaftlichen Fortschritt und eine aktive Anti-Drogenpolitik einzusetzen. Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Paktes bleiben die meisten Versprechen uneingelöst.

# Reporte/Memoranden

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