Die westbalkanischen Staaten im Jahr 2018. Von Nord nach Süd: Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Kosovo, Albanien, Mazedonien. Bild: Marko7 via Wikimedia Commons
Westbalkan-Gipfel in London: Eine gerechte Zukunft für den Westbalkan gestalten
Die EU-Staaten müssen die Regierungschefs des Westbalkans in die Pflicht nehmen, für die angestrebte Aufnahme in die EU-Familie grundlegende Reformen in ihren Ländern durchzusetzen.
Westbalkan-Länder nicht zu sicheren Herkunftsstaaten erklären!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) ruft die Europäische Kommission dazu auf, den Kosovo, Albanien und Montenegro nicht zu „sicheren Herkunftsländern“ zu erklären, da diese Generalisierung für Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter nicht zutrifft.
15 neue Mitglieder in UN-Menschenrechtsrat gewählt
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) wird nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auch in den kommenden Jahren ein Glaubwürdigkeitsproblem haben. Bei den Wahlen für seine Amtsperiode in den nächsten drei Jahren konnten sich am Dienstagabend in der UN-Vollversammlung in New York erneut zahlreiche Staaten durchsetzen, deren Menschenrechtsbilanz äußerst bedenklich ist: Indien, Indonesien, Nigeria, Botswana, Bangladesch, Paraguay, El Salvador, Albanien und Katar.
bedrohte Völker: Herr Kamhi, Ihre Familie gehört den Sephardjuden an. Wann kamen die Sepharden nach Sarajewo?David Kamhi: Die Sepharden sind Ende des 15. Jahrhunderts aus Spanien vertrieben worden …