Seit jeher kreuzen nomadische Völker die Weiten der Sahara, lange bevor europäische Kolonialmächte dort Grenzen einzogen. Viele Reisende wollen diese einzigartige Natur erleben und auch die Kultur …
Spaniens unrühmliche Haltung zur Westsahara sorgt weiter für internationale Verwerfungen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker sieht die Europäische Union in der Pflicht, unter ihren Mitgliedsstaaten auf die Einhaltung des internationalen Völkerrechts und ein Bekenntnis zum Selbstbestimmungsrecht der Völker hinzuwirken.
Mistura, hat die Region im Januar 2022 erstmals besucht. Zu seinen Zielen gehörten die marokkanische Hauptstadt Rabat, saharauische Geflüchtetencamps, darunter Tindouif und Rabouni, sowie Nouakchott und Algiers in Algerien. Offenbar hat er sich in Algerien auch mit dem Anführer der saharauischen Unabhängigkeitsbewegung Frente Polisario getroffen.
• Amira Bouraoui zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt
• Prominente Sprecherin der Demokratiebewegung Hirak
• GfbV kritisiert Repression und Reformunfähigkeit der Regierung unter Abdelmadjid Tebboune
Haft und Zensur im Schatten der Pandemie:
• Algeriens Regierung nutzt die Pandemie für Menschenrechtsverletzungen
• Mehr Anhänger der Demokratiebewegung Hirak kommen in Haft
• Ein Nachrichtenportal und zwei Radiosender geschlossen
Coronavirus tötet Menschen und Ideen: Massenproteste contra Gesundheit?
Coronavirus setzt Bürgerrechtsbewegungen weltweit zu
Das Coronavrirus droht Bürgerrechtsbewegungen in aller Welt zu ersticken, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. „Was repressiven Regierungen in Algerien und Indien mit monatelanger Einschüchterung und Verfolgung nicht gelungen ist, scheint nun das Virus zu schaffen. Bürgerrechtsbewegungen in beiden Ländern droht das Aus, weil Menschen aus Angst vor Ansteckung nicht mehr an Massenprotesten teilnehmen“, berichtete der GfbV-Direktor Ulrich Delius.
Header Bild: U.S. Navy photo by Chief Photographer's Mate Johnny Bivera via Wikimedia Commons.
Algerien steht am Scheideweg nach dem Tod des mächtigen Armeechefs
— Göttingen, den 23. Dezember 2019 —- Nach dem plötzlichen Tod des mächtigen Armeechefs General Ahmed Gaid Salah stehe Algerien am Scheideweg, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker. „Alge…
Algeriens mächtige Generäle versuchen mit allen Mitteln die Demokratiebewegung mundtot zu machen und zu zerschlagen. Dabei verletzen sie systematisch die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit. So werden die für Dezember geplanten Präsidentschaftswahlen zur Farce. Bild: Patrick Gruban via Flickr (CC BY-SA 2.0)
Algerien: Anhaltende Proteste der Demokratiebewegung
Nach der Festnahme von mehr als 250 Anhängern der Demokratiebewegung Algeriens innerhalb einer Woche hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende willkürlicher Inhaftierungen Protestierender in dem nordafrikanischen Land gefordert. „Algeriens mächtige Generäle versuchen mit allen Mitteln die Demokratiebewegung mundtot zu machen und zu zerschlagen. Dabei verletzen sie systematisch die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit. So werden die für Dezember geplanten Präsidentschaftswahlen zur Farce“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Samstag in Göttingen.