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Region: Argentinien

Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens (17.1.)

Laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist das EU-Mercosur-Abkommen, das am Samstag (17. Januar) unterzeichnet werden soll, eine Bedrohung für Menschenrechte und die Lebensgrundlagen indigener Gemeinschaften.

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EU-Mercosur-Abkommen

In einem beispiellosen Verfahren hat eine qualifizierte Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten dem umstrittenen Handelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur heute zugestimmt. Das deutsche Netzwerk Gerechter Welthandel und seine Mitgliedsorganisationen verurteilen die Missachtung der weitverbreiteten Kritik und Sorge um die Auswirkungen des Abkommens auf die bäuerliche Landwirtschaft, die Gesundheit von Verbrauchern und Produzenten, Arbeitnehmer, die Natur und das Klima.

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Indigene Völker Argentiniens verurteilen Gesetzesaufhebung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den dramatischen Folgen der Aufhebung eins Gesetzes, das Räumungen indigener Gemeinden untersagte. Das Gesetz wurde durch die argentinische Regierung unter Präsident Javier Milei ohne Ersatz aufgehoben. „Damit öffnet die Regierung Bergbau, Agrarindustrie und anderen extraktiven Sektoren Tür und Tor, indigene Gebiete und die Umwelt rücksichtslos auszubeuten“, warnt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.

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Kritik am EU-Mercosur-Abkommen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den gravierenden wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen, die durch das EU-Mercosur-Abkommen drohen und fordert einen Stopp der Verhandlungen. „Für indigene Gemeinschaften in Südamerika, deren Territorien oft die Grundlage für Rohstoffabbau und Agrarwirtschaft sind, ist das EU-Mercosur-Abkommen eine Bedrohung ihrer Lebensgrundlage. Das Abkommen fördert Landnahme, Umweltzerstörung und die Verletzung indigener Rechte. Es ist der Inbegriff einer Politik, die Klimaschutz und Menschenrechte gegeneinander ausspielt“, kritisiert Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.

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Bundeskanzler in Südamerika (28.1.-1.2.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Bundeskanzler Olaf Scholz auf, einen besonderen Schwerpunkt seiner morgen beginnenden Südamerika-Reise auf die Rechte der indigenen Völker dieser Länder zu legen. Wirtschaftliche Zusammenarbeit dürfe keinesfalls indigene Rechte beschneiden. Das müsse der Bundeskanzler auf seiner Reise nach Brasilien, Chile und Argentinien deutlich machen.

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Corona-Isolationszentren in Argentinien

Bericht dokumentiert erzwungene Unterbringung in Isolationszentren
Betroffene berichten von Schlägen und erniedrigender Behandlung
Über den Verbleib von 19 Personen sei bis heute nichts bekannt

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Mapuche-Delegation beim Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen in New York
Rafael Railaf von der Stiftung "FOLIL" hält während der 15. Sitzung des Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen in New York die Flagge der Mapuche hoch. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von "FOLIL"

Mapuche-Delegation beim Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen in New York

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ermöglichte der Stiftung „FOLIL“ durch Akkreditierung die Teilnahme am United Nations Permanent Forum on Indigenous Issues (UNPFII) in New York.

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Menschenrechtsreport Nr. 77: Indigene Umweltaktivisten in Lebensgefahr

Menschenrechtsreport Nr. 77: Indigene Umweltaktivisten in Lebensgefahr

Kohle, Öl, Gas, Wasserkraft sind die Motoren für die Wirtschaft in den Industrienationen weltweit. Fast immer setzen Konzerne und Regierungen die Wirtschaftsentwicklung über Umweltschutz und Menschenrechte. Die ersten Opfer dieses Prozesses, der sich zunehmend auch auf den Klimawandel negativ auswirkt, sind die etwa 450 Millionen Angehörigen von 5.000 indigenen Völkern weltweit.

# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden

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Memorandum: Konflikte rund um Wasser

Konflikte rund um Wasser sind Thema eines 22-seitigen Memorandums, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2013 veröffentlicht hat.
Die internationale Menschenrechtsorganisation zeigt darin anhand von 16 Beispielen aus aller Welt, dass vielerorts Ureinwohnergemeinschaften durch massive Eingriffe in den natürlichen Lauf von Flüssen oder durch das Einleiten oder Einsickern von Giftstoffen in Fischgründe und Grundwasser gefährdet sind.

# Reporte/Memoranden

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