Indigene Völker und Naturschutz: Wächter über die Natur
Indigene Völker sind mit ihrem Land eng vertraut und haben ein unvergleichliches Wissen über die Pflanzen- und Tierwelt. Das macht sie zu erfolgreichen Verwaltern ihrer Gebiete. Die komplexen Jagd- und Sammelsysteme, die sie entwickelt haben, tragen nicht nur dazu bei, eine Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten, sondern auch lokale Ressourcen zu bewahren.
15 neue Mitglieder in UN-Menschenrechtsrat gewählt
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) wird nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auch in den kommenden Jahren ein Glaubwürdigkeitsproblem haben. Bei den Wahlen für seine Amtsperiode in den nächsten drei Jahren konnten sich am Dienstagabend in der UN-Vollversammlung in New York erneut zahlreiche Staaten durchsetzen, deren Menschenrechtsbilanz äußerst bedenklich ist: Indien, Indonesien, Nigeria, Botswana, Bangladesch, Paraguay, El Salvador, Albanien und Katar.
Nach jahrelangem Streit gewähren Behörden vertriebenen Buschleuten Zugang zu Wasser
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Entscheidung der Regierung Botswanas reagiert, San-Ureinwohnern im Kalahari Wildpark nach Jahren juristischer Auseinandersetzungen nun doch Zugang zu Trinkwasser zu gewähren. Jetzt haben die aus der Kalahari vertriebenen San dort endlich wieder eine Überlebensperspektive.