Europäischer Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma (2.8.)
Europäischer Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma (2.8.):
• Antiziganismus in weiten Teilen Europas noch immer verbreitet
• Sinti und Roma werden zu Sündenböcken in der Pandemie gemacht
• Rassistische Hetze in sozialen Medien führt oft zu tätlicher Gewalt
Charme-Offensive der Stadt Gießen gegen romafeindliche NPD-Hetze: Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz solidarisiert sich öffentlich mit den Sinti und Roma. Foto: Stadt Gießen
Antiziganismus in Wahlkampagnen
Sinti und Roma in Europa werden häufig Opfer von Rassismus, Hassrede und Hetzkampagnen, insbesondere in Wahlkämpfen.
„Dritte Welt in Europa“ – Deutschland soll Entwicklungsprogramm für verelendete Roma auf dem Balkan finanzieren
Deutschland soll für die verelendeten Roma in den Balkanstaaten ein wirksames Entwicklungsprogramm finanzieren. Anlässlich des Welt-Roma-Tages am kommenden Montag (8.April) erklärte der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, in Göttingen.
Ungarn macht verbesserte Roma-Integration zu Hauptthema seiner EU-Präsidentschaft
Am Abend des 26. April 2011 kam es nach einer paramilitärischen Übung der rechtsradikalen Vereinigung „Véderö“ („Schutzmacht“) in der nordostungarischen Ortschaft Gyöngyöspata zu einer Massenschlägerei mit ortsansässigen Roma. Auslöser war eine Attacke der Extremisten auf einen 14-jährigen Roma.