Waffenstillstand in der Westsahara scheitert nach 29 Jahren
Menschenrechtsorganisation warnt vor Folgen eines Krieges in der Westsahara
Nordafrika droht weitere Destabilisierung
Europäische Union muss Friedensanstrengungen erhöhen
Tod von Fulani-Gefangenen in Burkina Faso:
• Zwölf Fulani unter Terrorverdacht in Haft extralegal getötet
• Ähnlicher Vorfall mit 31 Toten bereits am 9. April 2020
• GfbV fordert unabhängige Untersuchung
Fulani werden pauschal der Unterstützung islamistischer Terroristen verdächtigt und Opfer von Übergriffen von Bürgerwehren. Bild: Rita Willaert via Flickr (CC BY-NC 2.0)
Massaker mit 43 Toten in Burkina Faso
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Bestrafung der Verantwortlichen einer Selbstverteidigungsmiliz für ein Massaker an 43 Menschen in Burkina Faso. „Der Antiterror-Kampf darf kein Freibrief sein, um Menschenrechtsverletzungen zu begehen und Rache an verfeindeten Nachbarn zu üben“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
Vor allem Tuareg und Peulh leiden unter der zunehmenden Gewalt im Zentrum und Norden Malis. Foto: Leslie Lewis via Flickr
Merkel beim G5-Sahel-Gipfel gegen Terrorismus in der Sahara (13.12.)
Beim Kampf gegen Terrorismus in der Sahara dürfen Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit nicht vernachlässigt werden, mahnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des G5-Sahel-Gipfels am heutigen Mittwoch in La Celle-Saint-Cloud bei Paris.
Mehr als 500.000 Flüchtlinge aus dem Norden von Mali können noch immer nicht zurückkehren
Neun Monate nach dem Beginn der französischen Militärintervention in Mali warten noch immer 510.000 Flüchtlinge auf mehr Sicherheit, um in ihre Heimatorte im Norden des Landes zurückkehren zu können. Auf das Schicksal dieser vergessenen Kriegsflüchtlinge machte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag aufmerksam. Noch ist nicht absehbar, wann Nord-Mali vor neuen Angriffen islamistischer Extremisten so sicher ist, dass für Rückkehrer dort keine Gefahr mehr besteht.