Vor zwanzig Jahren, am 13. August 2004, wurden in einem Flüchtlingslager der Vereinten Nationen in Gatumba, Burundi mehr als 150 Menschen Opfer eines ethnisch motivierten Massakers, mehr als 100 wu…
Katholischen Bischöfen wird in Burundi vorgeworfen, zum Hass aufzurufen. Die Bischöfe hatten zuvor willkürliche Verhaftungen und politische Morde angeprangert. Foto: Kathedralkirche in der Stadt Gitega. Tequendamia via Wikimedia
Katastrophale Menschenrechtslage in Burundi
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Burundis katholische Bischöfe vor massiver Kritik ihrer Regierung in Schutz genommen: Dass Burundis Regierung den katholischen Bischöfen des Landes vorwirft, zum Hass aufzurufen, ist haltlos und anmaßend. Die Bischöfe haben ihre Stimme für die Entrechteten erhoben und die katastrophale Menschenrechtslage angeprangert.
Staatspräsident Pierre Nkurunziza hat das Referendum angesetzt, um auch nach Ablauf seiner dritten Amtszeit im Jahr 2020 weitere zwei Amtsperioden bis zum Jahr 2034 mit absoluter Macht regieren zu können. Foto: Lou Rouse via UN Photo
Umstrittenes Referendum in Burundi
Als schweren Rückschlag für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Frieden in Ostafrika hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das heutige Referendum in Burundi bezeichnet, mit dem Staatspräsident Pierre Nkurunziza auf lange Jahre seine Herrschaft sichern will.
Vor allem im Süden und Osten Afrikas müssen Menschen mit Albinismus oft um ihr Leben fürchten, weil ihren Körperteilen rituelle Bedeutung beigemessen wird. Foto: IFRC via Flickr
Malawi: Eltern ermorden ihr Albino-Kind, um Leichenteile zu verkaufen
Nach dem Mord an einem Albino-Kind in Malawi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen wirksameren Schutz von Menschen mit Albinismus in afrikanischen Ländern gefordert und gezieltere Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit ihren Leichenteilen verlangt.
Rund 40 Prozent der 11,2 Millionen Einwohner Burundis sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Foto: European Commission DG ECHO via Flickr
Vergessener Krisenherd Burundi: Regierung spielt Hungerkatastrophe herunter
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Burundis Regierung vorgeworfen, das Ausmaß der drohenden Hungerkatastrophe gezielt herunterzuspielen und damit das Überleben zehntausender Menschen zu gefährden.
Die GfbV warnt vor einer Massenflucht aus Burundi, sollte sich die Menschenrechtslage nicht verbessern. In den vergangenen zwei Jahren sind bereits 380.000 Menschen aus Burundi geflohen, Foto: EU/ECHO/Anouk Delafortrie via Flickr
Burundi: Beginn der Friedensgespräche – Angst vor Genozid wird geschürt
Zum Auftakt von Friedensgesprächen für Burundi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Aufmerksamkeit für die katastrophale Menschenrechtslage in dem ostafrikanischen Land gefordert. Die GfbV warf Burundis Regierung vor, die führenden Menschenrechtsorganisationen des mehrheitlich von Hutu bewohnten Landes systematisch mundtot gemacht zu haben und so die Angst vor einem Genozid zu schüren.
Vergessenes Morden in Burundi – Düstere Menschenrechtsbilanz ein Jahr nach Eskalation der Gewalt (25.4.)
Ein Jahr nach dem Ausbruch politisch motivierter Gewalt in Burundi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine düstere Menschenrechtsbilanz in dem ostafrikanischen Staat gezogen.
26. Jahrestagung der Afrikanischen Union (30./31.1.) – Treffen des Exekutivrats der AU-Außenminister (27.1.)
Vor der Jahrestagung der Afrikanischen Union (AU) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Staatspräsidenten der 54 Mitgliedstaaten appelliert, sich für einen wirksameren Schutz der Menschenrechte vor allem im Südsudan und in Burundi einzusetzen.
Burundis Regierung boykottiert Fortführung von Friedensgesprächen – Internationale Staatengemeinschaft soll Druck ausüben
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat von der internationalen Staatengemeinschaft stärkeren Druck auf die Regierung Burundis gefordert, damit die von der Afrikanischen Union (AU) in Tansania vermittelten Friedensgespräche wieder aufgenommen werden.