Kritik am UN-Menschenrechtsrat:
• Diktaturen schützen sich gegenseitig vor Resolutionen
• UNHRC nur bei Resolutionen gegen Israel fleißig
• Seit Jahren keine einzige Resolution gegen die Türkei, nur vereinzelt gegen Nordkorea oder Belarus
Verwicklung Eritreas in Tigray-Krieg:
• Eritreisches Militär wohl für den Großteil der schweren Menschenrechtsverletzungen in Tigray verantwortlich
• GfbV fordert Aufklärung mutmaßlicher Kriegsverbrechen
• Deutschlands Entwicklungspartnerschaft mit Äthiopien darf kein Freibrief sein
Zwei Monate Krieg in Äthiopien:
• Mindestens 2.000 Tote in der Zivilbevölkerung, mehr als eine Million Menschen auf der Flucht
• Verwicklung Eritreas in den Krieg enger als offiziell behauptet
• Langanhaltender Guerilla-Krieg droht
Schutz für Flüchtlinge aus Eritrea in Äthiopien muss verstärkt werden
Übergriffe müssen dokumentiert und geahndet werden
Geflüchtete dürfen nicht Opfer der neuen Waffenbrüderschaft zwischen Äthiopien und Eritrea werden
Der diplomatische Triumph für sein Land könnte für Eritreas Diktator Isaias Afewerki selbst einschneidende Folgen haben und ihn seine Macht kosten. Bild: Freedom4E via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0
Entspannung im Horn von Afrika: Äthiopien erkennt Grenzverlauf an
Als bedeutenden Schritt zu mehr Frieden im Horn von Afrika hat die Gesellschaft für bedrohte Völker Äthiopiens Bereitschaft bezeichnet, den Grenzverlauf Eritreas anzuerkennen.
Auch in New York sind Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die geplante Abschiebung der Flüchtlinge zu demonstrieren. Foto Iryna Yafimchyk/ Working Families Party via Flickr
Oberstes Gericht Israels setzt Abschiebungen afrikanischer Flüchtlinge aus
Mehrere zehntausend Flüchtlinge aus Erirea und Darfur (Sudan) können Hoffnung schöpfen, ein Bleiberecht in Israel zu bekommen, nachdem das Oberste Gericht des Landes gestern ihre geplante Abschiebung bis zum 1. April 2018 aussetzte.
Die israelische Regierung will insgesamt 38.000 Flüchtlinge aus Eritrea und Darfur loswerden und hat ihre Abschiebung angekündigt, wenn sie nicht freiwillig gehen. Foto: Gabriel Pecot via ODI
Afrikanische Flüchtlinge in Israel wehren sich gegen Abschiebung
Für Flüchtlinge aus Eritrea und dem westsudanesischen Darfur gibt es in Ruanda weder Sicherheit noch Zukunftsperspektiven, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Es wandten sich 750 jüdische Rabbis aus aller Welt an Israels Premierminister Netanyahu und forderten mit Rücksicht auf die dramatische Flucht und Abweisung jüdischer Flüchtlinge in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts einen Stopp der Abschiebungspläne. Foto: Cia Pak via UN Photo
Gericht durchkreuzt Pläne zur Abschiebung von Afrikanern aus Israel
Es gibt weder Sicherheit noch Perspektive für abgeschobene Flüchtende in Ruanda. Das zeigen die Beispiele Dutzender Eritreer, die nach ihrer Ausreise aus Israel ohne Ausweispapiere und finanzielle Mittel schutzlos der Willkür von Behörden und der ortsansässigen Bevölkerung in Ruanda ausgeliefert sind
Das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) hat ebenfalls massive Kritik an dem Programm geübt und Israel an seine Verpflichtung aus der Genfer Flüchtlingskonvention erinnert. Foto: arsaldhillo via Flickr
Israel will afrikanische Flüchtlinge loswerden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die von Israel geplante Abschiebung von 35.000 Flüchtlingen aus Eritrea und dem Sudan als „menschenverachtend und völkerrechtswidrig“ scharf kritisiert. „Diese Abschiebungen verstoßen gegen die Genfer Flüchtlingskonvention, deren Vertragsstaaten sich verpflichtet haben, Flüchtlingen bei schwersten Menschenrechtsverletzungen Schutz zu gewähren.