Nachdem Truppen des neuen islamistischen Regimes in Syrien große Teile Nordostsyriens unter ihre Kontrolle gebracht haben, sind nicht nur die dort lebenden Kurden und andere Minderheiten tödlich bedroht, sondern auch Yeziden in der benachbarten Sinjar-Region (Shingal) im Nordwesten des Iraks, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Lesung und Gespräch mit Sidan Khudeda in Göttingen (13.12.)
In Kooperation laden die Gesellschaft für bedrohte Völker, das Migrationszentrum des Diakonieverbands Göttingen-Münden sowie das Deutsche Theater Göttingen im Rahmen des Formats Göttingen X am Samstag, 13. Dezember 2025, um 19.30 Uhr zu einer besonderen Lesung in das dt.2 ein.
15 Jahre nach verheerendem Anschlag auf Kirche im Irak (31.10.)
Anlässlich des 15. Jahrestags des brutalen Anschlags auf die Sayidat-al-Nejat-Kathedrale in Bagdad am 31. Oktober 2010 erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die weiterhin prekäre Lage der Christen im Irak und in Syrien. Die Menschenrechtsorganisation appelliert an die evangelische und katholische Kirche in Deutschland, sich stärker für die Rechte christlicher Gemeinschaften im Nahen Osten einzusetzen.
Jahrestag des Völkermords an der yezidischen Gemeinschaft (3.8.)
„Weder im Irak noch in Syrien hat sich die politische Lage für die yezidische Gemeinschaft und andere Minderheiten grundlegend verändert. Die deutsche Bundesregierung muss endlich tätig werden und einen bundesweiten Abschiebestopp für Yeziden verhängen“, fordert Dr. Kamal Sido, der Nahostreferent der in Göttingen ansässigen Menschenrechtsorganisation GfbV.
Anerkennung des Genozids an der yezidischen Gemeinschaft
Zwei Jahre nach der Anerkennung des Völkermords an der yezidischen Bevölkerung im Irak 2014 durch den Deutschen Bundestag am 19. Januar 2023 fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung auf, Abschiebungen von Yeziden in den Irak, aber auch nach Syrien endgültig zu stoppen.
Zum ersten Advent fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung, die demokratischen Parteien sowie die großen Kirchen in Deutschland auf, ihren Einsatz für christliche Gemeinschaften und die Religionsfreiheit zu verstärken.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland laden am kommenden Wochenende zu zwei Lesungen. Die beiden jungen Schriftsteller Hıdır Eren Çelik wird Poesie und Prosa vortragen und Farhad Asilo liest aus seinem autobiografischen Werk „Der Tag, an dem meine Kindheit endete“. Wir laden Sie herzlich ein, die Lesungen zu besuchen und darüber zu informieren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert das Schweigen der deutschen Bundesregierung zu den Angriffen des NATO-Mitglieds Türkei in Nordsyrien, in Irakisch-Kurdistan sowie in anderen Regionen des Nordiraks wie in dem vom Völkermord erschütterten yezidischen Kernland Sinjar. „Diese Angriffe sind ein klarer Bruch des Völkerrechts, dessen Einhaltung die Bundesregierung zu Recht von Russland einfordert. Wir erwarten eine klare Verurteilung dieser Angriffe und ein Ende jeglicher Unterstützung für diese Angriffe“, erklärte der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido heute in Göttingen.
Der russische Menschenrechtsaktivist Oleg Orlov hat sich im Rahmen der GfbV-Jahreshauptversammlung ins Goldene Buch der Stadt Göttingen eingetragen. Auf dem Bild sind (v.l.n.r.) Burkhard Gauly (Vorstandsvorsitzender der GfbV), Oleg Orlov, Kaan Orhon (GfbV-Vorstandmitglied), Michaela Böttcher (stellv. GfbV-Vorsitzende), Bürgermeisterin Jutta Steinke, Abidine Ould-Merzough (GfbV-Vorstandsmitglied). Foto: Johanna Fischotter/GfbV
Jahreshauptversammlung der GfbV
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat sich der russische Menschenrechtsverteidiger und Friedensnobelpreisträger Oleg Orlov am Samstag, 26. Oktober, in…