Wegweisendes Urteil zur Entschädigung Zwangsprostituierter
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Reaktion der japanischen Regierung auf ein Urteil eines Gerichtes in Südkorea, wonach Koreanerinnen, die vom japanischen Militär zur Prost…
„Trostfrauen“-Statue in Berlin-Mitte:
• Entfernung wäre ein Schlag ins Gesicht der Opfer
• Gedenken wiegt schwerer als nationalistische Befindlichkeiten
• Japan sollte die Aufklärung der damals verübten Verbrechen vorantreiben
Indigene Völker sind oft die ersten, die unter den dramatischen Folgen des Klimawandels zu leiden haben. Der Schamane Alexander Gabyshev (Foto) wurde im September 2019 verhaftet, als er zu Fuß von Sibirien nach Moskau lief, um "negative Geister" bei Präsident Putin auszutreiben. Die viel beachtete Verzweiflungstat sei ein Hilferuf, der deutlich die katastrophale Lage der indigenen Völker in Sibirien zeige. Bild: Ybelov via Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine stärkere Berücksichtigung indigener Völker in der Klima-Forschung gefordert. „Forschungsprogramme zum Klimawandel müssen inklusiver sein und auch das Wissen indigener Völker mehr berücksichtigen. Denn sie erleben schon seit Jahren die Folgen des Klimawandels“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
Yoon Mi Hyang, die Präsidentin des "Korean Council for the Women Drafted by Military Sexual Slavery by Japan" während einer Rede. Die "Trostfrauen" warten immer noch auf eine offizielle Entschuldigung Japans. Bild: joonyoung kim/South Korea via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Internationaler Gedenktag für Opfer der Zwangsprostitution durch japanisches Militär (14.8.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Japans konservativer Regierung unter Premierminister Shinzo Abe vorgeworfen, das Schicksal der für das japanische Militär vor und während des Zweiten Weltkriegs arbeitenden Zwangsprostituierten zu beschönigen.
Zum fünften Mal erinnern in diesem Jahr am 14. August weltweit Aktionsgruppen mit Mahnwachen und Gedenkveranstaltungen der Trostfrauen. Foto: jennifer yin via Flickr
Internationaler Gedenktag für „Trostfrauen“(14.8.)
Japan soll sich offiziell bei den 200.000 Frauen entschuldigen, die während des Zweiten Weltkriegs in den elf von japanischen Truppen besetzten ostasiatischen Staaten zur Prostitution gezwungen wurden.
Japan hat die Ainu im Jahr 2008 offiziell als indigene Bewohner des Landes anerkannt, doch die meisten der bis zu 100.000 Ureinwohner klagen bis heute über Diskriminierung in der japanischen Gesellschaft. Foto: cactusbeetroot via Flickr
Grabraub: Feierliche Rückgabe eines Ainu-Schädels in Berlin (31.7.)
Die Berliner ethnologischen Sammlungen zollen den Ureinwohnern Japans nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am heutigen Montag endlich den nötigen Respekt.
70 Jahre Kriegsende: Japan soll sich bei Zwangsprostituierten entschuldigen
70 Jahre nach Kriegsende in Ostasien soll sich Japans Regierung unmissverständlich für den Missbrauch von rund 200.000 Zwangsprostituierten aus Korea, China und anderen Ländern entschuldigen und die Überlebenden finanziell entschädigen.
Japan und China sollen Verbrechen nicht länger leugnen – Gedenken in Berlin für Millionen Opfer Maos
Am Vortag des Deutschland-Besuchs von Chinas Staatspräsident Xi Jinping erinnerte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Berlin an der Neuen Wache an die Millionen Opfer unter der Herrschaft von Mao Zedong in China. Zum Gedenken an diese Toten legten die Menschenrechtler vor einem mehr als zwei Meter hohen improvisierten Mahnmal einen Kranz nieder.