Der Tiergartenmord ist längst kein Einzelfall:
• Kadyrow lässt immer wieder Menschen angreifen, die sein Regime kritisieren
• Mordermittlungen auch in Lille, Frankreich
• Tschetschenische Netzwerke in der deutschen Kampfsportszene und bei Sicherheitsfirmen
Am 23. Februar 1944 deportierten Stalins Truppen rund 500.000 Menschen vom tschetschenischen und anderen Völkern aus dem Kaukasus. Bild: tjabeljan via Flickr (CC BY 2.0).
Deportation des tschetschenischen Volkes unter Stalin (23.2.)
Am 23. Februar 1944 deportierten Stalins Truppen bis zu 500.000 Menschen vom tschetschenischen Volk aus dem Kaukasus. Mindestens ein Drittel von ihnen kam aufgrund von Hunger, Kälte, Krankheiten und Misshandlungen um.
Berg-Karabach: Deutschland muss OSZE-Vorsitz für nachhaltige Befriedung nutzen!
Die schweren Auseinandersetzungen um die armenische Enklave Berg-Karabach müssen vom deutschen OSZE-Vorsitz zum Anlass genommen werden, um eine neue Friedensinitiative ins Leben zu rufen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Im Nordkaukasus griffen bewaffnete Männer Journalisten und Menschenrechtsverteidiger an. Vier von ihnen wurden so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus mussten. Foto: Serkan Mercan via Flickr [Symbolbild]
Angriff auf Menschenrechtler und Journalisten im Nordkaukasus
Am 9. März 2016 wurden Journalisten und Menschenrechtsverteidiger, die in einem Minibus von Inguschetien aus nach Tschetschenien fuhren, von mehr als 20 Männern angegriffen.
Repressionen, Menschenrechte und die European Games in Aserbaidschan
Michaela Böttcher lebte in den Jahren 2013 und 2014 in Aserbaidschan. Im Gespräch erklärt sie, wie Aserbaidschan alle Kritik an Menschenrechtsverletzungen unterdrückt und welche Auswirkungen das auf ihr Leben hatte.
Alle neun strategischen Partner Deutschlands verletzen Pressefreiheit massiv – Bundesregierung muss sich stärker für unabhängige Berichterstattung engagieren
Zum Welttag der Pressefreiheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, sich engagierter für die Beachtung der Pressefreiheit in ihren strategischen Partnerländern sowie in Schwerpunktländern deutscher Entwicklungs- oder Ausbildungshilfe einzusetzen.
„Geständnis“ nach schwerer Folter – Gesellschaft für bedrohte Völker in Sorge um Ruslan Kutajew
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um den tschetschenischen Menschenrechtsverteidiger Ruslan Kutajew. Er muss sich am heutigen Freitag in der tschetschenischen Stadt Urus-Martan vor Gericht verantworten, weil er angeblich im Besitz von acht Gramm Heroin war. Menschenrechtler, die ihn in der Untersuchungshaft besuchen konnten, bezeugen jedoch, dass er gefoltert und so zu einem Geständnis gezwungen wurde.
Gedenken an den 70. Jahrestag der Deportation von Tschetschenen und Inguschen unerwünscht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert russische und tschetschenische Behörden auf, Ruslan Kutajew – Menschenrechtler und Präsident der „Versammlung der Völker des Nordkaukasus“ – unverzüglich freizulassen.
Kritik an Deutschlands Kaukasus-Politik: Wegschauen schürt Konflikte und Flüchtlingskrise
Zum 70. Jahrestag des Beginns der Deportation von Tschetschenen und Inguschen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) scharfe Kritik an der Russland- und Kaukasus-Politik Deutschlands geübt.