Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung per Beschluss zu einer Initiative für Frieden und Stabilität in Syrien zu bewegen. Es brauche einen größeren Einsatz gegen die genozidalen Angriffe des islamistischen Regimes in Damaskus und seiner Verbündeten – sunnitisch-islamistischen Milizen jeglicher Couleur – auf Kurden und andere Minderheiten in Nordsyrien, die unvermindert andauern. Die GfbV fordert daher die Entsendung einer Vermittlungsmission.
Nachdem Truppen des neuen islamistischen Regimes in Syrien große Teile Nordostsyriens unter ihre Kontrolle gebracht haben, sind nicht nur die dort lebenden Kurden und andere Minderheiten tödlich bedroht, sondern auch Yeziden in der benachbarten Sinjar-Region (Shingal) im Nordwesten des Iraks, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Lesung und Gespräch mit Sidan Khudeda in Göttingen (13.12.)
In Kooperation laden die Gesellschaft für bedrohte Völker, das Migrationszentrum des Diakonieverbands Göttingen-Münden sowie das Deutsche Theater Göttingen im Rahmen des Formats Göttingen X am Samstag, 13. Dezember 2025, um 19.30 Uhr zu einer besonderen Lesung in das dt.2 ein.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht trotz der endgültigen Entscheidung der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die Waffen niederzulegen und sich selbst aufzulösen, keine Bereitschaft der Türkei, ernsthafte Friedensverhandlungen mit den Kurden zu beginnen.
Anerkennung des Genozids an der yezidischen Gemeinschaft
Zwei Jahre nach der Anerkennung des Völkermords an der yezidischen Bevölkerung im Irak 2014 durch den Deutschen Bundestag am 19. Januar 2023 fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung auf, Abschiebungen von Yeziden in den Irak, aber auch nach Syrien endgültig zu stoppen.
Zum ersten Advent fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung, die demokratischen Parteien sowie die großen Kirchen in Deutschland auf, ihren Einsatz für christliche Gemeinschaften und die Religionsfreiheit zu verstärken.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert das Schweigen der deutschen Bundesregierung zu den Angriffen des NATO-Mitglieds Türkei in Nordsyrien, in Irakisch-Kurdistan sowie in anderen Regionen des Nordiraks wie in dem vom Völkermord erschütterten yezidischen Kernland Sinjar. „Diese Angriffe sind ein klarer Bruch des Völkerrechts, dessen Einhaltung die Bundesregierung zu Recht von Russland einfordert. Wir erwarten eine klare Verurteilung dieser Angriffe und ein Ende jeglicher Unterstützung für diese Angriffe“, erklärte der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido heute in Göttingen.
Der russische Menschenrechtsaktivist Oleg Orlov hat sich im Rahmen der GfbV-Jahreshauptversammlung ins Goldene Buch der Stadt Göttingen eingetragen. Auf dem Bild sind (v.l.n.r.) Burkhard Gauly (Vorstandsvorsitzender der GfbV), Oleg Orlov, Kaan Orhon (GfbV-Vorstandmitglied), Michaela Böttcher (stellv. GfbV-Vorsitzende), Bürgermeisterin Jutta Steinke, Abidine Ould-Merzough (GfbV-Vorstandsmitglied). Foto: Johanna Fischotter/GfbV
Jahreshauptversammlung der GfbV
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat sich der russische Menschenrechtsverteidiger und Friedensnobelpreisträger Oleg Orlov am Samstag, 26. Oktober, in…
Filmvorstellung und Diskussion „Yezidian Voices“ in Karlsruhe (22.9.)
Der Film „Yezidian Voices – Our Sun Never Sets“ begleitet Aras, Shireen und Ziyad, die den Völkermord an den Yeziden durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) 2014 überlebt haben. Im An…