„Flüchtlingselend schürt Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das brutale Geschäft mit Burmas verschleppten Frauen und Mädchen. Selbst Kinder sind davor nicht ausreichend geschützt“, warnt GfbV-Direktor Ulrich Delius. Foto: Prachatai via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Konflikte in Burma schüren Menschenhandel
Menschenhandel in Südostasien:
• 70 Prozent der Opfer des weltweiten Frauenhandels kommen aus dieser Region
• Nach thailändischen Angaben 2019 mehr als doppelt so viele Opfer gerettet, wie im Vorjahr
• Drei Viertel der dort illegal festgehaltenen Frauen stammten aus Burma
Aufgrund der eskalierenden Übergriffe von Burmas Militär sind seit Oktober 2016 fast 50.000 Rohingya in das Nachbarland Bangladesch geflohen. Foto: Steve Gumaer via Flickr
Burma (Myanmar): Warnung vor neuem Massenexodus von Rohingya
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einem neuen Massenexodus von Rohingya aus Burma. In den vergangenen zwei Wochen wurden drei vollbesetzte Flüchtlingsboote vor der Küste des Landes von der Marine aufgegriffen
Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly hatte bereits am 29. Januar bei einem Besuch in Malaysia erklärt, ihre Regierung werde gegen ein Palmöl-Verbot stimmen. Foto: James N. Mattis via Flickr
Was Palmöl mit dem ICE und Kampflugzeugen verbindet : Verbot von Palmöl im Biodiesel droht trotz Beschluss des Europaparlaments das Aus
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einem Scheitern des in der Europäischen Union geplanten Verbots von Palmöl in Biodiesel gewarnt.
Den aus China geflohenen Angehörigen der muslimischen Nationalität drohen in ihrer Heimat alleine aufgrund ihrer ethnischen Abstammung Folter und langjährige Inhaftierung. Foto: Casten ten Brink via Flickr
Flüchtlingen drohen in China Gefahren für Leib und Leben
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Malaysias Regierung aufgefordert, elf inhaftierte uigurische Flüchtlinge nicht nach China abzuschieben.
Statt Wohlstand bei den traditionellen Nutzern des Landes zu schaffen, schüren Ölpalm-Plantagen Zerstörung und Kulturverlust. Foto: Rainforest Action Network via Flickr
Wegweisend: Mit Verbot von Palmöl als Biokraftstoff schützt Europaparlament Menschenrechte indigener Völker
Als wegweisend für den Schutz der Rechte indigener Völker hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Beschluss des Europaparlaments bezeichnet, den Verbrauch von Palmöl als Biokraftstoff zu verbieten. „Palmöl ist ein Killer für indigene Völker und ihre Rechte. Fast überall, wo Palmöl produziert wird, werden Landrechte indigener Völker missachtet, ethnische Gemeinschaften vertrieben oder marginalisiert.
Vor zehn Jahren wurde die UN Declaration on the Rights of Indigenous Peoples (UNDRIP) von der UN-Vollversammlung verabschiedet. Aber viele der darin beschrieben Rechte stehen für indigene Gemeinschaften bis heute nur auf dem Papier. Foto: Eliane Fernandes Ferreira
Memorandum: 10 Jahre UN-Deklaration zu den Rechten indigener Völker (UNDRIP)
Zehn Jahre nach der Verabschiedung der Deklaration zieht die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker eine kritische Bilanz
Malaysias Premierminister Dato Sri‘ Najib Schicksal muss die Entführung des Pastors Raymond Koh aufklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Foto: East-West Center via Flickr
Seit zwei Monaten kein Lebenszeichen: Malaysische Regierung soll Schicksal eines entführten Pastors aufklären
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Malaysias Premierminister Dato Sri‘ Najib appelliert, das Schicksal des vor zwei Monaten entführten Pastors Raymond Koh aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Ein Flüchtlingslager der Rohingya in Bangladesch, Foto: EU/ECHO/Pierre Prakash via Flickr
Außenminister islamischer Staaten beraten über Rohingya-Konflikt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Außenminister der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) appelliert, sich bei ihrem morgigen Sondergipfel zum Rohingya-Konflikt in Burma für eine politische Lösung der Flüchtlingstragödie in Südostasien einzusetzen.
Mit einer spektakulären Aktion in der Göttinger Innenstadt wurde der vor 16 Jahren im malaysischen Regenwald spurlos verschwundenen Ethnologen und Umweltschützer Bruno Manser geehrt.