Am 4. Dezember wurden im mauretanischen Ngawlé neun Menschen verhaftet, die friedlich für Landrechte protestierten. Hintergrund ist die unrechtmäßige Enteignung von fruchtbarem Ackerland der Peul.
Mauretanien: Proteste gegen Rassismus überschatten Feiern zum 60. Unabhängigkeitstag
Demonstration von Witwen und Waisen hingerichteter Rassismus-Opfer niedergeschlagen
Menschenrechtsorganisation fordert Freilassung 36 Festgenommener und Gerechtigkeit
Noch kurz nach den Präsidentschaftswahlen am Samstag hatte sich das Regime gerühmt, zum ersten Mal sei die Macht demokratisch übergegangen und nicht in einem Staatsstreich. "Doch wenn Mauretanien heute im Fiasko einer Staatskrise versinkt, so sind diese Probleme selbst verursacht", sagte Delius. Bild: Proteste in der Stadt Kaédi im September 2011. Magharebia via Flickr (CC BY 2.0)
Staatskrise in Mauretanien nach umstrittenen Wahlen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Mauretaniens Regierung Rassismus und Methoden einer Diktatur vorgeworfen, um nach umstrittenen Präsidentschaftswahlen ihren Machterhalt sichern. Die Menschenrechtsorganisation forderte die sofortige Freilassung von mehr als einhundert Personen, die allein aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe bei Protesten gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom letzten Samstag festgenommen wurden.
Träger des Weimarer Menschenrechtspreises und Anti-Sklaverei-Aktivist Biram Dah Abeid zweitplatziert. Header Bild: Alan Sido 2011
Präsidentschaftswahl in Mauretanien
Präsidentschaftswahl in Mauretanien:
Träger des Weimarer Menschenrechtspreises und Anti-Sklaverei-Aktivist Biram Dah Abeid zweitplatziert
GfbV fordert: Kampf gegen Sklaverei muss verstärkt werden
GfbV warnt vor Unruhen: Regimekritiker sehen sich durch Wahlmanipulationen um ihren Erfolg betrogen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Freilassung des in Mauretanien inhaftierten Parlamentsabgeordneten und Sklaverei-Kritikers Biram Dah Abeid gefordert. Bild: Jefunky via Wikimedia CC BY-SA 4.0
Weimarer Menschenrechts-Preisträger seit fast fünf Monaten in Mauretanien in Haft
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Freilassung des in Mauretanien inhaftierten Parlamentsabgeordneten und Sklaverei-Kritikers Biram Dah Abeid gefordert. Der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises und der höchsten Auszeichnung für Menschenrechtler der Vereinten Nationen ist seit fast fünf Monaten inhaftiert.
„Die Sahrauis in der Westsahara setzen große Hoffnung in den früheren Bundespräsidenten, damit sie nach 17 Jahren vergeblicher Bemühungen der MINURSO endlich in einer Volksabstimmung frei über ihre Zukunft entscheiden können, so wie es die Vereinten Nationen planen“. Bild: Carlos Capote via Flickr CC BY 2.0
Westsahara-Gespräche sind Feuertaufe für Bundespräsident a.D. Horst Köhler
Vor Beginn der heutigen Verhandlungen in Genf über die Zukunft der Westsahara unter dem Vorsitz des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, dass Menschenrechte im Zentrum der Gespräche stehen müssen.
Als bedeutenden Erfolg im Kampf gegen Sklaverei bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Verhängung von hohen Haftstrafen gegen zwei Sklavenhalter in Mauretanien.
Bedeutender Erfolg im Kampf gegen Sklaverei
Als bedeutenden Erfolg im Kampf gegen Sklaverei bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Verhängung von hohen Haftstrafen gegen zwei Sklavenhalter in Mauretanien.
Vor allem Tuareg und Peulh leiden unter der zunehmenden Gewalt im Zentrum und Norden Malis. Foto: Leslie Lewis via Flickr
Merkel beim G5-Sahel-Gipfel gegen Terrorismus in der Sahara (13.12.)
Beim Kampf gegen Terrorismus in der Sahara dürfen Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit nicht vernachlässigt werden, mahnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des G5-Sahel-Gipfels am heutigen Mittwoch in La Celle-Saint-Cloud bei Paris.
Ein Berufungsgericht in Nouadhibou hatte am 9. November 2017 ein wegen Apostasie verhängtes Todesurteil gegen den Blogger Mohamed Ould Mkheitir aufgehoben und ihn zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt. Foto: Veex via Pixabay
Mauretanien: Todesstrafe soll zur Regel werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die verpflichtende Einführung der Todesstrafe für Blasphemie und Apostasie in Mauretanien scharf kritisiert.