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Region: Namibia

Demonstrationen gegen Zerstörung von Völkermord-Gedenkstätte in Namibia (11.4.)

Gedenkstätte an deutschen Kolonialgenozid in Namibia bedroht: Ein geplanter Hafenausbau rund um die Halbinsel Shark Island bei Lüderitz/!Nami≠nûs gefährdet einen der zentralen Erinnerungsorte an de…

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Universität Göttingen entzieht sich Verantwortung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt das Statement von Göttingen Postkolonial und der Ovaherero Genocide Foundation, das die Schließung der Anthropologische Sammlung der Universität Göttingen deutlich kritisiert. Im Februar 2026 soll die Sammlung geschlossen werden, obwohl es bislang kein menschenrechtskonformes Konzept für den Umgang mit den dort verwahrten menschlichen Gebeinen gibt.

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EU-Afrika-Gipfel (24./25.11.)

Vor dem EU-Afrika-Gipfel in Luanda fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der Europäischen Union den längst überfälligen Bruch mit neokolonialen Strukturen: „Europas Politik muss endlich auf Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Menschenrechten beruhen – nicht auf Ausbeutung und Doppelmoral. Europa muss aufhören, seine politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Krisen auf den Globalen Süden abzuwälzen. Afrikanische Gesellschaften zahlen den Preis für unseren Wohlstand“, kritisiert Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV.

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Aktionstag gegen koloniale Gewalt am 2.10.

Anlässlich des Jahrestages des Vernichtungsbefehls gegen die Ovaherero von 1904 ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit Göttingen Postkolonial, Witzenhausen Postkolonial und BiPOC Kassel am Donnerstag (2. Oktober) zu einem Aktionstag gegen koloniale Gewalt auf. In Göttingen, Witzenhausen und Kassel werden Aktionen stattfinden, mit denen die Veranstalter darauf aufmerksam machen wollen, dass der deutsche Kolonialismus kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte ist.

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RWE zieht sich aus dem Hyphen-Wasserstoffprojekt auf dem angestammten Land der Nama in Namibia zurück

Der deutsche Energiekonzern RWE hat sich aus seiner Vereinbarung zum Kauf von Ammoniak für den Export nach Europa von Hyphen Hydrogen Energy Ltd. (Hyphen) in Namibia, auf dem angestammten Land der Nama, zurückgezogen.

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Zweite Nama-Jugendkonferenz in Mariental (Namibia)

Die Nama Traditional Leaders Association (NTLA), das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) laden zur zweiten Youth Conference nach Mariental (Namibia) ein. Anlass der Konferenz ist das umstrittene Hyphen-Großprojekt zur Produktion von grünem Wasserstoff, ein internationales Milliardenvorhaben, das tiefgreifende Auswirkungen auf Land, Umwelt und indigene Rechte im Süden Namibias haben könnte.

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Deutschland lehnt Reparationen an Namibia ab

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Ankündigung der Bundesregierung, keine Reparationen an Namibia für den Völkermord an den Ovaherero und Nama zahlen zu wollen, scharf. Dies hatte die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen bekräftigt. „Diese Haltung der Bundesregierung ist nichts anderes als ein Schlag ins Gesicht der Nachkommen der Opfer“, erklärt Laura Mahler, GfbV-Referentin für Subsahara-Afrika.

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Gedenken an Völkermord in Namibia
Ein Camper steht auf Shark Island vor dem Gedenkstein an den Völkermord an den Ovaherero und Nama. Das Foto wurde im April 2025 aufgenommen, Foto: Sarah Neumeyer/GfbV

Gedenken an Völkermord in Namibia

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die wichtige, aber längst überfällige Ankündigung von Namibia Wildlife Resorts (NWR), sich schrittweise von allen touristischen und betrieblichen Aktivitäten auf Shark Island in ǃNamiǂNûs/Lüderitz zurückzuziehen.

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Umstrittenes Gedenken an Völkermord in Namibia (28.5.)

Zum Völkermord-Gedenktag der namibischen Regierung am 28. Mai macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf aufmerksam, dass dieser Tag von den offiziellen Vertretungen der Ovaherero und Nama abgelehnt wird.

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