Zum Internationalen Tag der Biodiversität warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass eine Klimapolitik, die allein auf Emissionssenkung setzt, den Druck auf indigene Gebiete weltweit verschärft.
Vor der anstehenden Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung auf, eine Vorreiterrolle in der Klimapolitik einzunehmen und konsequent für den Schutz indigener Rechte und des Amazonas-Regenwaldes einzutreten.
Bei der heutigen Abstimmung des Rechtsausschusses des EU-Parlaments (JURI) zum Omnibus-I-Paket wird aller Voraussicht nach eine Reihe von Änderungsentwürfen angenommen, welche die Wirksamkeit der EU-Lieferkettenrichtlinie als Ganzes infrage stellen.
Anlässlich des Tages des Tropenwaldes am 14. September fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eindringlich den umfassenden Schutz in freiwilliger Isolation lebender Indigener Völker in Südamerika.
Zum Tag des Amazonas am 5. September ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung sowie EU-Kommission dazu auf, die Rechte Indigener Völker im Amazonasgebiet zu achten und die fortschreitende Entwaldung zu stoppen. „Europa muss seine globale Verantwortung ernst nehmen und den Import von Produkten unterbinden, für die Regenwald gerodet oder abgebrannt wurde“, forderte Jan Königshausen, GfbV-Referent für Indigene Völker, am heutigen Donnerstag in Berlin.
Zum Tag der Indigenen Völker am 9. August macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Bedrohung indigener Rechte in Südamerika aufmerksam. „Indigene Völker sehen sich Angriffen auf ihre Rechte, Kulturen, Gemeinschaften und Territorien ausgesetzt. Diese sind häufig durch Interessen an Ressourcen, die auf ihren Gebieten vorhanden sind, motiviert“, sagt Eliane Fernandes, Referentin für Indigene Völker bei der GfbV.
Die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt zum Earth Overshoot Day für Deutschland am 3. Mai vor den Auswirkungen des übermäßigen Ressourcenverbrauchs auf Länder im Globalen Süden und macht darauf aufmerksam, dass indigene Gemeinschaften überproportional unter den Folgen leiden.
Der Dokumentarfilm „Karuaras – die Menschen des Flusses“ beschäftigt sich mit dieser tiefen Verbindung und der Bedrohung, der sie ausgesetzt ist: Erdöllecks zerstören das ökologische Gleichgewicht des Río Marañon. Die Kukama-Frauen ziehen vor Gericht, damit der Fluss als Rechtssubjekt anerkannt wird.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) betont vor dem Urteil im Gerichtsverfahren von Saúl Luciano Lliuya gegen den deutschen Energiekonzern RWE die dringende Notwendigkeit, die Kosten für den Klimawandel nicht in den Globalen Süden auszulagern und Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen.