Anlässlich des Amtsantritts von Kirsty Coventry als neue IOC-Präsidentin fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Bruch mit dem bisherigen Ansatz des mächtigen Sportverbandes, zu Menschenrechtsfragen zu schweigen und Partnerschaften mit Diktaturen wie China oder Russland zu vertiefen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert den deutschen Bundeskanzler auf, sich während seiner kommenden Reise zum Persischen Golf für eine Verlängerung der Waffenruhe im Jemen einzusetzen. Der Stellvertreter Krieg zwischen Saudi-Arabien und dem Iran hat eine der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit ausgelöst.
Das nordafrikanische Libyen entwickelt sich zu einem der wichtigsten Kriegsschauplätze im Nahen Osten. Dabei wird die Not syrischer Geflüchteter missbraucht: „Unter ihnen wirbt Erdogan junge Männer an, die für ihn im libyschen Bürgerkrieg kämpfen sollen“, erklärt Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Vor allem die Regierungen Frankreichs und Großbritanniens äußern Kritik am deutschen Exportstopp. Beide Staaten profitieren selbst massiv von Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien. Doch auch in diesen Staaten gibt es viel Kritik an ihrer Exportpolitik. Bild: Feggy Art via Flickr CC BY 2.0
Saudi-Arabien: Kritik an Rüstungsexporten auch in Frankreich und Großbritannien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert, Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien weiter auszusetzen. Heute wird die deutsche Bundesregierung erneut versuchen, den Koalitionsstreit in dieser Frage beizulegen. Vor allem die Regierungen Frankreichs und Großbritanniens äußern Kritik am deutschen Exportstopp. Beide Staaten verkaufen selbst Waffen nach Saudi-Arabien, doch auch diese Exporte stehen in der Kritik.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und ihr Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) haben sich in den vergangenen Tagen für eine Ausnahmegenehmigung des Bundessicherheitsrates ausgesprochen. Foto: SPD Saar via Flickr
Streit um Patrouillenboote für Saudi-Arabien – Appell an Bundessicherheitsrat
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag an den Bundessicherheitsrat appelliert, keine Sondergenehmigung für den umstrittenen Export von Patrouillenbooten aus Mecklenburg-Vorpommern nach Saudi-Arabien zu erteilen.
Den Jemen erneut von der Außenwelt abzuriegeln wäre eine Instrumentalisierung von Hunger als Kriegswaffe und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Foto: Felton Davis via Flickr
Jemen: Frist der Lockerungsmaßnahmen läuft am 19. Januar ab
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag an die Europäische Kommission appelliert, sich für ein tatsächliches Ende der Blockade des Jemen durch Saudi-Arabien einzusetzen.
Wir haben eine Aktion gegen die Waffenlieferung nach Saudi-Arabien vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin organisiert. Foto: GfbV
GfbV in Aktion: Keine Waffen an Saudi-Arabien
Am 21.November 2017 hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Mahnwache vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin organisiert. es wurde gefordert, die Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien zu beenden.
Im Februar haben wir eine Aktion zu dem Thema vor der saudischen Botschaft organisiert. Foto: GfbV
TERMIN: Aktion in Berlin gegen Rüstungsexporte an Saudi-Arabien
Mit einer Mahnwache vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin will die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am morgigen Dienstag die amtierende und die zukünftige Bundesregierung dazu aufrufen, alle Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien sofort zu stoppen.