Die chinesische Regierung hat Kanada nachdrücklich davor gewarnt, das Schicksal der Inhaftierten in Davos öffentlich anzusprechen. „Offensichtlich hat Chinas Staatsführung noch nicht verstanden, wie sehr ihr Verhalten die Weltwirtschaft gefährdet“, sagte Delius. „Nicht nur aus Solidarität mit Kanada, sondern auch aus massivem Eigeninteresse sollten Deutschlands Wirtschaftsführer und Politiker zu Chinas Geiseldiplomatie nicht länger schweigen.“ Foto: Henry Kissinger via Wikimedia Commons CC BY-SA 2.0
Weltwirtschaftsforum in Davos
Zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) klare Worte von Wirtschaft und Politik gegen Chinas Geiseldiplomatie gefordert.
Der erste Teil der Abrüstungskonferenz in Genf fand bereits statt. Der zweite Teil unter Syriens Leitung läuft bis zum 24. Juni. Bild: Violaine Martin via UN Photo
Syrien übernimmt Leitung der Genfer Abrüstungskonferenz
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die deutsche Bundesregierung dazu aufgerufen, nicht an den Sitzungen der Genfer Abrüstungskonferenz unter dem Dach der Vereinten Nationen teilzunehmen, so lange Vertreter des syrischen Regimes dieses wichtige UN-Gremium leiten.
Sri Lanka: Menschenrechtsverletzungen im Ferienparadies
Die Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz (GfbV) dokumentiert in ihrem Bericht „Schatten im Sonnenparadies –Tourismus und Menschenrechte in Sri Lanka“ systematische Menschenrechtsverletzungen, die aufgrund der touristischen Entwicklung im Land passieren. Die lokale Bevölkerung wird – wenn überhaupt – nur ungenügend über geplante Tourismusprojekte informiert.
Massenflucht von Eritreern wird unterschiedlich beurteilt – Mehr Engagement für Menschenrechte in Eritrea angemahnt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat es begrüßt, dass die Schweiz auch zukünftig von Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber aus Eritrea in ihre Heimat absehen will, da ihre Sicherheit nicht gewährleistet ist. Dies ist ein wichtiges Signal auch für Deutschland und die Staaten der Europäischen Union, in denen angesichts wachsender Flüchtlingszahlen die Rufe nach einer Lockerung des Flüchtlingsschutzes für Eritreer immer lauter werden.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Roma-feindliche Berichterstattung im Schweizer Wochenmagazin „Weltwoche“ vom letzten Donnerstag und fordert von Weltwoche-Chef Roger Köppel eine öffentliche Entschuldigung.