EU-Flüchtlingsgipfel: Diktatoren werden für Verfolgung und Vertreibung belohnt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die geplanten Beratungen der EU-Staatschefs mit autokratischen Regimes aus Afrika beim EU-Flüchtlingsgipfel in Malta am 11./12. November 2015 scharf kritisiert. „Die zynische Anbiederung bei Afrikas Diktatoren wird weder die Fluchtursachen wirksam bekämpfen noch die Flucht von noch mehr Menschen verhindern.
Somalia droht neue Hungerkatastrophe – Gewalt nimmt weiter zu – Bundeswehr-Ausbilder sind nicht sicher
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert mehr humanitäre Hilfe für Somalia, da dem Land erneut eine Hungerkatastrophe droht. Rund 850.000 Menschen brauchen dringend Hilfe, damit im Sommer 2014 nicht erneut ein Massensterben einsetzt.
Alle neun strategischen Partner Deutschlands verletzen Pressefreiheit massiv – Bundesregierung muss sich stärker für unabhängige Berichterstattung engagieren
Zum Welttag der Pressefreiheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, sich engagierter für die Beachtung der Pressefreiheit in ihren strategischen Partnerländern sowie in Schwerpunktländern deutscher Entwicklungs- oder Ausbildungshilfe einzusetzen.
Somalias Armee und Regierung verletzen Menschenrechte – Bundeswehr darf nicht Handlanger von Warlords werden
Die Bundeswehr darf sich mit ihrem geplanten Ausbildungseinsatz in Somalia nicht zu Handlangern von Warlords machen lassen, die rücksichtslos um größeren Einfluss in Politik und Gesellschaft kämpfen, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Somaliland – Ein kleines Land kämpft um internationale Anerkennung
Anarchie und Bürgerkrieg: Lokale Clans und radikal islamistische Kräfte kämpfen seit dem Sturz von Diktator Siad Barre 1991 um die Vorherrschaft in Somalia – einem zerrütteten Land am Horn von Afrika im Osten des Kontinents.
„Realitätsfremd und unmenschlich“ – Rückführungsabkommen für Flüchtlinge aus Somalia scharf kritisiert
Als „realitätsfremd und unmenschlich“ kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die geplante Rückführung von mehr als einer Million somalischen Flüchtlingen aus dem Nachbarland Kenia. Solange es in Somalia noch keine Sicherheit gibt, ist es unverantwortlich, die Flüchtlinge zu repatriieren.
Manche Unterzeichnerstaaten sind nicht glaubwürdig in ihrem Engagement gegen sexuelle Gewalt im Krieg
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass sich 113 Staaten in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch am Rande der UN-Vollversammlung verpflichtet haben, sich für ein Ende sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten einzusetzen. Doch manche Unterzeichnerstaaten sind nicht glaubwürdig in ihrem Engagement.
Kenias Muslimen und Flüchtlingen aus Somalia drohen mehr Ausgrenzung und Diskriminierung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fürchtet, dass der schreckliche Terroranschlag von Nairobi schwerwiegende Folgen für die muslimische Bevölkerung Kenias und für die Flüchtlinge aus Somalia haben wird, die im Nachbarland Schutz gesucht haben. Muslime drohen in Kenia nun pauschal zu Terror-Verdächtigen abgestempelt zu werden, obwohl sich der Oberste Rat der Muslime klar von der Gewalt distanziert hat.
Antiterror-Kampf gefährdet Wiederaufbau in Somalia und Überleben von zwei Millionen Flüchtlingen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein Umdenken im Antiterror-Kampf in Somalia gefordert. Wer den Wiederaufbau in Somalia fördern will, darf nicht Geldtransfers von im Ausland lebenden Somalis in ihre Heimat unterbinden.